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Klüber, Johann Ludwig: Öffentliches Recht des teutschen Bundes und der Bundesstaaten. Frankfurt (Main), 1817.

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in geograph. u. politischer Beziehung.
der Fürsten von SalmSalm und SalmKyrburg, ver-
schiedene Bezirke von dem Königreich Westphalen u.
dem Grossherzogthum Berg. Diese französischen, von
Teutschland abgerissenen Provinzen, bildeten die 32.
französische Militär Division. Dagegen erhielt Berg
die herzogl. arenbergische Grafschaft Recklinghausen.
Rhein. Bund, LI. 455. LII. 147. LIII. 309. LVIII.
117. -- Von 1806 bis 1808, hatte Napoleon mit Frank-
reich
vereinigt: Kehl, Cassel bei Mainz, Kostheim, die
St. PetersInsel bei Mainz, und die Festung Wesel, so
viel den militärischen Theil betrifft. Klübers Staatsr.
d. Rheinb. §. 61.
d) Dänemark vere.nigte das ganze Herzogthum Holstein
mit der dänischen Monarchi[ - 1 Zeichen fehlt], durch e. Verordn. v.
9. Sept. 1806; in d. Polit. Journal v. 1806, Sept.,
S. 931.
e) Grenzvertrag zwischen Preussen u. Westphalen, v. 14.
Mai 1811, wodurch der Thulweg der Elbe als Grenze
festgesetzt ward. Gazette de Francfort, 1811, No. 233.
f) Wiener Fr. v. 14. Oct. 1809, Art. 3.
g) Vertrag zw. Baden u. dem Canton Aargau v. 17. Sept,
1808, Art. 1; in d. Rhein. Bund, XXXVII. 46.
§. 86.
Territorial Bestand des teutschen Bundes, und dessen Grenzen.

I) Den Territorial Bestand des, mit
eigenem Staatsgebiet nicht versehenen, teut-
schen Bundes, bilden, vermöge der Bundes-
Acte a), die Staaten der souverainen
Fürsten
und freien Städte Teutsch-
lands, mit Einschluss des Kaisers von Oest-

in geograph. u. politischer Beziehung.
der Fürsten von SalmSalm und SalmKyrburg, ver-
schiedene Bezirke von dem Königreich Westphalen u.
dem Groſsherzogthum Berg. Diese französischen, von
Teutschland abgerissenen Provinzen, bildeten die 32.
französische Militär Division. Dagegen erhielt Berg
die herzogl. arenbergische Grafschaft Recklinghausen.
Rhein. Bund, LI. 455. LII. 147. LIII. 309. LVIII.
117. — Von 1806 bis 1808, hatte Napoleon mit Frank-
reich
vereinigt: Kehl, Cassel bei Mainz, Kostheim, die
St. PetersInsel bei Mainz, und die Festung Wesel, so
viel den militärischen Theil betrifft. Klübers Staatsr.
d. Rheinb. §. 61.
d) Dänemark vere.nigte das ganze Herzogthum Holstein
mit der dänischen Monarchi[ – 1 Zeichen fehlt], durch e. Verordn. v.
9. Sept. 1806; in d. Polit. Journal v. 1806, Sept.,
S. 931.
e) Grenzvertrag zwischen Preussen u. Westphalen, v. 14.
Mai 1811, wodurch der Thulweg der Elbe als Grenze
festgesetzt ward. Gazette de Francfort, 1811, No. 233.
f) Wiener Fr. v. 14. Oct. 1809, Art. 3.
g) Vertrag zw. Baden u. dem Canton Aargau v. 17. Sept,
1808, Art. 1; in d. Rhein. Bund, XXXVII. 46.
§. 86.
Territorial Bestand des teutschen Bundes, und dessen Grenzen.

I) Den Territorial Bestand des, mit
eigenem Staatsgebiet nicht versehenen, teut-
schen Bundes, bilden, vermöge der Bundes-
Acte a), die Staaten der souverainen
Fürsten
und freien Städte Teutsch-
lands, mit Einschluſs des Kaisers von Oest-

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[137/0161] in geograph. u. politischer Beziehung. c⁾ der Fürsten von SalmSalm und SalmKyrburg, ver- schiedene Bezirke von dem Königreich Westphalen u. dem Groſsherzogthum Berg. Diese französischen, von Teutschland abgerissenen Provinzen, bildeten die 32. französische Militär Division. Dagegen erhielt Berg die herzogl. arenbergische Grafschaft Recklinghausen. Rhein. Bund, LI. 455. LII. 147. LIII. 309. LVIII. 117. — Von 1806 bis 1808, hatte Napoleon mit Frank- reich vereinigt: Kehl, Cassel bei Mainz, Kostheim, die St. PetersInsel bei Mainz, und die Festung Wesel, so viel den militärischen Theil betrifft. Klübers Staatsr. d. Rheinb. §. 61. d⁾ Dänemark vere.nigte das ganze Herzogthum Holstein mit der dänischen Monarchi_, durch e. Verordn. v. 9. Sept. 1806; in d. Polit. Journal v. 1806, Sept., S. 931. e⁾ Grenzvertrag zwischen Preussen u. Westphalen, v. 14. Mai 1811, wodurch der Thulweg der Elbe als Grenze festgesetzt ward. Gazette de Francfort, 1811, No. 233. f⁾ Wiener Fr. v. 14. Oct. 1809, Art. 3. g⁾ Vertrag zw. Baden u. dem Canton Aargau v. 17. Sept, 1808, Art. 1; in d. Rhein. Bund, XXXVII. 46. §. 86. Territorial Bestand des teutschen Bundes, und dessen Grenzen. I) Den Territorial Bestand des, mit eigenem Staatsgebiet nicht versehenen, teut- schen Bundes, bilden, vermöge der Bundes- Acte a), die Staaten der souverainen Fürsten und freien Städte Teutsch- lands, mit Einschluſs des Kaisers von Oest-

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Zitationshilfe: Klüber, Johann Ludwig: Öffentliches Recht des teutschen Bundes und der Bundesstaaten. Frankfurt (Main), 1817, S. 137. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/klueber_recht_1817/161>, abgerufen am 22.05.2019.