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Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten, Nr. 26, 14. Februar 1801.

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Beylage zu No. 26. des Hamb. unpartheyischen Correspondenten.

Am Sonnabend, den 14 Februar 1801.


[Beginn Spaltensatz]
Ankündigung.

Das Neue, Anziehende und Wichtige, was seines
schnellern Umlaufs wegen in vielen Deutschen Zeit-
schriften niedergelegt wird, macht das Lesen derselben
dem Gelehrten eben so unentbehrlich, als dem Ge-
schäftsmann und Liebhaber nützlich und angenehm.
Die Anzahl der Zeitschriften ist aber zu einer solchen
Größe angewachsen, daß weder Aufwand an Zeit und
Geld noch örtliche Gelegenheit es erlauben, um das
Gebiet einiger, viel weniger aller Fächer übersehen zu
können, theils um das Brauchbare für sich auszuwäh-
len, theils um überhaupt mit dem Geiste der Zeit fort-
zuschreiten. Diese litterarische Lücke wird jetzt bey
uns mehr als je gefühlt; es hat sich daher eine Ge-
sellschaft von Gelehrten vereinigt, dieselbe durch ein
periodisches Werk auszufüllen, und solches unter dem
Titel:

Geist der Deutschen Zeitschriften,

erscheinen zu lassen. Nach dem zum Grunde gelegten
Plane erstreckt sich dieses Werk auf alle von dem 1sten
Januar 1801 an herauskommende Zeitschriften aus
allen Fächern der Wissenschaften und des Wissens, und
es sind davon nur allein die kritischen Blätter ausge-
schlossen. Es sollen von den in jeder Zeitschrift ent-
haltenen Aufsätzen getreue Auszüge, die zugleich licht-
voll und gedrängt sind, geliefert werden; die Aus-
führlichkeit des Auszugs wird sich nach der Wichtig-
keit des Jnhalts des Aufsatzes richten. Die Verfasser
werden sich aller Beurtheilung enthalten, um dem
Leser nicht vorzugreifen. Von Gedichten wird bloß
der Titel angeführt; und wenn das auszuziehende
Journal selbst nur Auszüge liefert, so soll bloß ange-
zeigt werden, aus welchen Werken die Auszüge ge-
macht worden. Jedes Fach ist einem Mann zugetheilt,
der sich dasselbe längst zu seinem Studium gemacht,
und der solches mehr aus Eifer für die gute Sache
als aus andern Rücksichten übernommen hat. Die
Gesellschaft fühlt sich d[a]her zur angenehmen Hoffnung
berechtigt, daß ihre Bemühung einen verdienstlichen
Erfolg haben, und daß alle Freunde der Litteratur
diesem Unternehmen ihren Beyfall und ihre Unterstüz-
zung schenken werden.




Von vorstehendem Journal wird in den ersten Tagen
eines jeden Monats in meinem Verlage Ein Stück er-
scheinen, und in demselben dasjenige planmäßig gelie-
fert werden, was in allen bis zum 15ten des jüngsten
Monats erschienenen Journalen enthalten ist. Alle
Buchhandlungen, denen an der frühen Anzeige der bey
ihnen erscheinenden Journale in dem meinigen gelegen
ist, werden erfucht, mir dasselbe so zeitig als mög-
lich zu übersenden. Ein Heft wird aus 16 Bogen
gr. 8. bestehen. Das erste Stück erscheint zu Anfange
des März. Der Preis des Jahrgangs ist 9 Rthlr.


C. Quien.



An Eltern, Hauslehrer und Schulmänner.

Von meinen "Grund[s]ätzen der Erziehung und des
[Spaltenumbruch] Unterrichts" erscheint gegen Ostern die vierte hier und
da verbesserte und vermehrte Ausgabe. Wer vor Ende
März 1 Rthlr. 16 Gr. postfrey an mich oder die Wai-
senhausbuchhandlung einschickt, erhält dafür beyde
Theile, mit Jnbegriff des Abschnitts für Schulmänner.
Auf 10 Exemplare ist das 11te frey. -- Der nachma-
lige Preis ist 2 Rthlr. 16 Gr. Jch ersuche alle, welche
die Schrift nützlich finden, um gefällige Beförderung.


D. Niemeyer.



Handbuch der practischen Landwirthschaft. Von Carl
Adam Heinrich Bose. 5ter Bd. gr. 8. Leipzig,
bey W. Rein. 1 Rthlr. 12 Gr.

Das Landwirthschaft liebende Publicum hat die er-
sten vier Bände dieses wichtigen Werks mit gerechtem
Beyfalle aufgenommen, und wir dürfen für diesen
5ten Theil um so mehr auf Begünstigung rechnen, da
er die landwirthschaftlichen Zweige enthält, deren gan-
zer Umfang selten oder nie mit so vieler Kunde erör-
tert worden, als es hier geschehen ist.

Dieser Band enthält in 8 Abschnitten folgende Ab-
handlungen:

1. Vom Bierbrauen. 2. Brannteweinbrennen. 3.
Eßigbrauen. 4. Stärkemachen. 5. Pottaschesieden. 6.
Salpetersieden. 7. Kalkbrennen, und 8. Ziegelbrennen.
Alle 5 Bände kosten zusammen 5 Rthlr. 20 Gr., und
der 6te und letzte Band erscheint zur nächsten Oster-
messe 1801.

(Jst in Hamburg bey Perthes zu haben.)




Leitfaden zum Unterricht in der Erfahrungs-
Seelenlehre, für Anfänger; vom M. D. J.
W. Olshausen. Schleswig, bey Röhß. 16 Gr.

Herr Abt Henke fällt in seinem neuen Magazin für
Religionsphilosophie etc. 5n Bandes, 1s Stück, über die-
ses Büchelchen folgendes Urtheil: "Nicht für Unmün-
dige, sondern für solche Lehrlinge, die noch keinen zu-
sammenhängenden Unterricht in der Seelenlehre erhal-
ten haben; und nach dieser Bestimmung vortreflich,
um ihnen das Denken über den Menschen, hauptsäch-
lich des Menschen eigenste Angelegenheiten, wichtig
und interessant zu machen."

(Jst bey Bachmann und Gundermann in Hamburg,
so wie in allen Buchhandlungen zu haben.)




Ermuntert und aufgefordert durch mehrere mein[e]r
Freunde, und besonders durch Herrn Superintenden[t]en
Demme in Mühlhausen, bin ich entschlossen, mei[n]e
Lebensgeschichte herauszugeben, wovon der obeng[e]-
dachte achtungswürdige Gelehrte einige Proben im
Reichsanzeiger No. 235 bereits hat abdrucken lassen,
und die er seiner Empfehlung für würdig gehalten
hat. Das Buch wird, außer der Geschichte meiner
Blindheit und meiner widrigen Schicksale, auch psy-
chologische Bemerkungen eines Blinden über sich selbst,
Verhaltungsregeln Sehender gegen Blinde und Blin-
der gegen Sehende, Rathschläge, wie Blinde sich selbst
beschäfftigen können, enthalten, und zur Ostermesse 1801
-- 23 bis 30 Bogen stark -- erscheinen. Bis zu Ende

Beylage zu No. 26. des Hamb. unpartheyiſchen Correſpondenten.

Am Sonnabend, den 14 Februar 1801.


[Beginn Spaltensatz]
Ankuͤndigung.

Das Neue, Anziehende und Wichtige, was ſeines
ſchnellern Umlaufs wegen in vielen Deutſchen Zeit-
ſchriften niedergelegt wird, macht das Leſen derſelben
dem Gelehrten eben ſo unentbehrlich, als dem Ge-
ſchaͤftsmann und Liebhaber nuͤtzlich und angenehm.
Die Anzahl der Zeitſchriften iſt aber zu einer ſolchen
Groͤße angewachſen, daß weder Aufwand an Zeit und
Geld noch oͤrtliche Gelegenheit es erlauben, um das
Gebiet einiger, viel weniger aller Faͤcher uͤberſehen zu
koͤnnen, theils um das Brauchbare fuͤr ſich auszuwaͤh-
len, theils um uͤberhaupt mit dem Geiſte der Zeit fort-
zuſchreiten. Dieſe litterariſche Luͤcke wird jetzt bey
uns mehr als je gefuͤhlt; es hat ſich daher eine Ge-
ſellſchaft von Gelehrten vereinigt, dieſelbe durch ein
periodiſches Werk auszufuͤllen, und ſolches unter dem
Titel:

Geiſt der Deutſchen Zeitſchriften,

erſcheinen zu laſſen. Nach dem zum Grunde gelegten
Plane erſtreckt ſich dieſes Werk auf alle von dem 1ſten
Januar 1801 an herauskommende Zeitſchriften aus
allen Faͤchern der Wiſſenſchaften und des Wiſſens, und
es ſind davon nur allein die kritiſchen Blaͤtter ausge-
ſchloſſen. Es ſollen von den in jeder Zeitſchrift ent-
haltenen Aufſaͤtzen getreue Auszuͤge, die zugleich licht-
voll und gedraͤngt ſind, geliefert werden; die Aus-
fuͤhrlichkeit des Auszugs wird ſich nach der Wichtig-
keit des Jnhalts des Aufſatzes richten. Die Verfaſſer
werden ſich aller Beurtheilung enthalten, um dem
Leſer nicht vorzugreifen. Von Gedichten wird bloß
der Titel angefuͤhrt; und wenn das auszuziehende
Journal ſelbſt nur Auszuͤge liefert, ſo ſoll bloß ange-
zeigt werden, aus welchen Werken die Auszuͤge ge-
macht worden. Jedes Fach iſt einem Mann zugetheilt,
der ſich daſſelbe laͤngſt zu ſeinem Studium gemacht,
und der ſolches mehr aus Eifer fuͤr die gute Sache
als aus andern Ruͤckſichten uͤbernommen hat. Die
Geſellſchaft fuͤhlt ſich d[a]her zur angenehmen Hoffnung
berechtigt, daß ihre Bemuͤhung einen verdienſtlichen
Erfolg haben, und daß alle Freunde der Litteratur
dieſem Unternehmen ihren Beyfall und ihre Unterſtuͤz-
zung ſchenken werden.




Von vorſtehendem Journal wird in den erſten Tagen
eines jeden Monats in meinem Verlage Ein Stuͤck er-
ſcheinen, und in demſelben dasjenige planmaͤßig gelie-
fert werden, was in allen bis zum 15ten des juͤngſten
Monats erſchienenen Journalen enthalten iſt. Alle
Buchhandlungen, denen an der fruͤhen Anzeige der bey
ihnen erſcheinenden Journale in dem meinigen gelegen
iſt, werden erfucht, mir daſſelbe ſo zeitig als moͤg-
lich zu uͤberſenden. Ein Heft wird aus 16 Bogen
gr. 8. beſtehen. Das erſte Stuͤck erſcheint zu Anfange
des Maͤrz. Der Preis des Jahrgangs iſt 9 Rthlr.


C. Quien.



An Eltern, Hauslehrer und Schulmaͤnner.

Von meinen “Grund[ſ]aͤtzen der Erziehung und des
[Spaltenumbruch] Unterrichts” erſcheint gegen Oſtern die vierte hier und
da verbeſſerte und vermehrte Ausgabe. Wer vor Ende
Maͤrz 1 Rthlr. 16 Gr. poſtfrey an mich oder die Wai-
ſenhausbuchhandlung einſchickt, erhaͤlt dafuͤr beyde
Theile, mit Jnbegriff des Abſchnitts fuͤr Schulmaͤnner.
Auf 10 Exemplare iſt das 11te frey. — Der nachma-
lige Preis iſt 2 Rthlr. 16 Gr. Jch erſuche alle, welche
die Schrift nuͤtzlich finden, um gefaͤllige Befoͤrderung.


D. Niemeyer.



Handbuch der practiſchen Landwirthſchaft. Von Carl
Adam Heinrich Boſe. 5ter Bd. gr. 8. Leipzig,
bey W. Rein. 1 Rthlr. 12 Gr.

Das Landwirthſchaft liebende Publicum hat die er-
ſten vier Baͤnde dieſes wichtigen Werks mit gerechtem
Beyfalle aufgenommen, und wir duͤrfen fuͤr dieſen
5ten Theil um ſo mehr auf Beguͤnſtigung rechnen, da
er die landwirthſchaftlichen Zweige enthaͤlt, deren gan-
zer Umfang ſelten oder nie mit ſo vieler Kunde eroͤr-
tert worden, als es hier geſchehen iſt.

Dieſer Band enthaͤlt in 8 Abſchnitten folgende Ab-
handlungen:

1. Vom Bierbrauen. 2. Brannteweinbrennen. 3.
Eßigbrauen. 4. Staͤrkemachen. 5. Pottaſcheſieden. 6.
Salpeterſieden. 7. Kalkbrennen, und 8. Ziegelbrennen.
Alle 5 Baͤnde koſten zuſammen 5 Rthlr. 20 Gr., und
der 6te und letzte Band erſcheint zur naͤchſten Oſter-
meſſe 1801.

(Jſt in Hamburg bey Perthes zu haben.)




Leitfaden zum Unterricht in der Erfahrungs-
Seelenlehre, fuͤr Anfaͤnger; vom M. D. J.
W. Olshauſen. Schleswig, bey Roͤhß. 16 Gr.

Herr Abt Henke faͤllt in ſeinem neuen Magazin fuͤr
Religionsphiloſophie ꝛc. 5n Bandes, 1s Stuͤck, uͤber die-
ſes Buͤchelchen folgendes Urtheil: “Nicht fuͤr Unmuͤn-
dige, ſondern fuͤr ſolche Lehrlinge, die noch keinen zu-
ſammenhaͤngenden Unterricht in der Seelenlehre erhal-
ten haben; und nach dieſer Beſtimmung vortreflich,
um ihnen das Denken uͤber den Menſchen, hauptſaͤch-
lich des Menſchen eigenſte Angelegenheiten, wichtig
und intereſſant zu machen.”

(Jſt bey Bachmann und Gundermann in Hamburg,
ſo wie in allen Buchhandlungen zu haben.)




Ermuntert und aufgefordert durch mehrere mein[e]r
Freunde, und beſonders durch Herrn Superintenden[t]en
Demme in Muͤhlhauſen, bin ich entſchloſſen, mei[n]e
Lebensgeſchichte herauszugeben, wovon der obeng[e]-
dachte achtungswuͤrdige Gelehrte einige Proben im
Reichsanzeiger No. 235 bereits hat abdrucken laſſen,
und die er ſeiner Empfehlung fuͤr wuͤrdig gehalten
hat. Das Buch wird, außer der Geſchichte meiner
Blindheit und meiner widrigen Schickſale, auch pſy-
chologiſche Bemerkungen eines Blinden uͤber ſich ſelbſt,
Verhaltungsregeln Sehender gegen Blinde und Blin-
der gegen Sehende, Rathſchlaͤge, wie Blinde ſich ſelbſt
beſchaͤfftigen koͤnnen, enthalten, und zur Oſtermeſſe 1801
— 23 bis 30 Bogen ſtark — erſcheinen. Bis zu Ende

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[[9]/0009] Beylage zu No. 26. des Hamb. unpartheyiſchen Correſpondenten. Am Sonnabend, den 14 Februar 1801. Ankuͤndigung. Das Neue, Anziehende und Wichtige, was ſeines ſchnellern Umlaufs wegen in vielen Deutſchen Zeit- ſchriften niedergelegt wird, macht das Leſen derſelben dem Gelehrten eben ſo unentbehrlich, als dem Ge- ſchaͤftsmann und Liebhaber nuͤtzlich und angenehm. Die Anzahl der Zeitſchriften iſt aber zu einer ſolchen Groͤße angewachſen, daß weder Aufwand an Zeit und Geld noch oͤrtliche Gelegenheit es erlauben, um das Gebiet einiger, viel weniger aller Faͤcher uͤberſehen zu koͤnnen, theils um das Brauchbare fuͤr ſich auszuwaͤh- len, theils um uͤberhaupt mit dem Geiſte der Zeit fort- zuſchreiten. Dieſe litterariſche Luͤcke wird jetzt bey uns mehr als je gefuͤhlt; es hat ſich daher eine Ge- ſellſchaft von Gelehrten vereinigt, dieſelbe durch ein periodiſches Werk auszufuͤllen, und ſolches unter dem Titel: Geiſt der Deutſchen Zeitſchriften, erſcheinen zu laſſen. Nach dem zum Grunde gelegten Plane erſtreckt ſich dieſes Werk auf alle von dem 1ſten Januar 1801 an herauskommende Zeitſchriften aus allen Faͤchern der Wiſſenſchaften und des Wiſſens, und es ſind davon nur allein die kritiſchen Blaͤtter ausge- ſchloſſen. Es ſollen von den in jeder Zeitſchrift ent- haltenen Aufſaͤtzen getreue Auszuͤge, die zugleich licht- voll und gedraͤngt ſind, geliefert werden; die Aus- fuͤhrlichkeit des Auszugs wird ſich nach der Wichtig- keit des Jnhalts des Aufſatzes richten. Die Verfaſſer werden ſich aller Beurtheilung enthalten, um dem Leſer nicht vorzugreifen. Von Gedichten wird bloß der Titel angefuͤhrt; und wenn das auszuziehende Journal ſelbſt nur Auszuͤge liefert, ſo ſoll bloß ange- zeigt werden, aus welchen Werken die Auszuͤge ge- macht worden. Jedes Fach iſt einem Mann zugetheilt, der ſich daſſelbe laͤngſt zu ſeinem Studium gemacht, und der ſolches mehr aus Eifer fuͤr die gute Sache als aus andern Ruͤckſichten uͤbernommen hat. Die Geſellſchaft fuͤhlt ſich daher zur angenehmen Hoffnung berechtigt, daß ihre Bemuͤhung einen verdienſtlichen Erfolg haben, und daß alle Freunde der Litteratur dieſem Unternehmen ihren Beyfall und ihre Unterſtuͤz- zung ſchenken werden. Von vorſtehendem Journal wird in den erſten Tagen eines jeden Monats in meinem Verlage Ein Stuͤck er- ſcheinen, und in demſelben dasjenige planmaͤßig gelie- fert werden, was in allen bis zum 15ten des juͤngſten Monats erſchienenen Journalen enthalten iſt. Alle Buchhandlungen, denen an der fruͤhen Anzeige der bey ihnen erſcheinenden Journale in dem meinigen gelegen iſt, werden erfucht, mir daſſelbe ſo zeitig als moͤg- lich zu uͤberſenden. Ein Heft wird aus 16 Bogen gr. 8. beſtehen. Das erſte Stuͤck erſcheint zu Anfange des Maͤrz. Der Preis des Jahrgangs iſt 9 Rthlr. Berlin, den 1ſten Februar 1801. C. Quien. An Eltern, Hauslehrer und Schulmaͤnner. Von meinen “Grundſaͤtzen der Erziehung und des Unterrichts” erſcheint gegen Oſtern die vierte hier und da verbeſſerte und vermehrte Ausgabe. Wer vor Ende Maͤrz 1 Rthlr. 16 Gr. poſtfrey an mich oder die Wai- ſenhausbuchhandlung einſchickt, erhaͤlt dafuͤr beyde Theile, mit Jnbegriff des Abſchnitts fuͤr Schulmaͤnner. Auf 10 Exemplare iſt das 11te frey. — Der nachma- lige Preis iſt 2 Rthlr. 16 Gr. Jch erſuche alle, welche die Schrift nuͤtzlich finden, um gefaͤllige Befoͤrderung. Halle, den 11ten Januar 1801. D. Niemeyer. Handbuch der practiſchen Landwirthſchaft. Von Carl Adam Heinrich Boſe. 5ter Bd. gr. 8. Leipzig, bey W. Rein. 1 Rthlr. 12 Gr. Das Landwirthſchaft liebende Publicum hat die er- ſten vier Baͤnde dieſes wichtigen Werks mit gerechtem Beyfalle aufgenommen, und wir duͤrfen fuͤr dieſen 5ten Theil um ſo mehr auf Beguͤnſtigung rechnen, da er die landwirthſchaftlichen Zweige enthaͤlt, deren gan- zer Umfang ſelten oder nie mit ſo vieler Kunde eroͤr- tert worden, als es hier geſchehen iſt. Dieſer Band enthaͤlt in 8 Abſchnitten folgende Ab- handlungen: 1. Vom Bierbrauen. 2. Brannteweinbrennen. 3. Eßigbrauen. 4. Staͤrkemachen. 5. Pottaſcheſieden. 6. Salpeterſieden. 7. Kalkbrennen, und 8. Ziegelbrennen. Alle 5 Baͤnde koſten zuſammen 5 Rthlr. 20 Gr., und der 6te und letzte Band erſcheint zur naͤchſten Oſter- meſſe 1801. (Jſt in Hamburg bey Perthes zu haben.) Leitfaden zum Unterricht in der Erfahrungs- Seelenlehre, fuͤr Anfaͤnger; vom M. D. J. W. Olshauſen. Schleswig, bey Roͤhß. 16 Gr. Herr Abt Henke faͤllt in ſeinem neuen Magazin fuͤr Religionsphiloſophie ꝛc. 5n Bandes, 1s Stuͤck, uͤber die- ſes Buͤchelchen folgendes Urtheil: “Nicht fuͤr Unmuͤn- dige, ſondern fuͤr ſolche Lehrlinge, die noch keinen zu- ſammenhaͤngenden Unterricht in der Seelenlehre erhal- ten haben; und nach dieſer Beſtimmung vortreflich, um ihnen das Denken uͤber den Menſchen, hauptſaͤch- lich des Menſchen eigenſte Angelegenheiten, wichtig und intereſſant zu machen.” (Jſt bey Bachmann und Gundermann in Hamburg, ſo wie in allen Buchhandlungen zu haben.) Ermuntert und aufgefordert durch mehrere meiner Freunde, und beſonders durch Herrn Superintendenten Demme in Muͤhlhauſen, bin ich entſchloſſen, meine Lebensgeſchichte herauszugeben, wovon der obenge- dachte achtungswuͤrdige Gelehrte einige Proben im Reichsanzeiger No. 235 bereits hat abdrucken laſſen, und die er ſeiner Empfehlung fuͤr wuͤrdig gehalten hat. Das Buch wird, außer der Geſchichte meiner Blindheit und meiner widrigen Schickſale, auch pſy- chologiſche Bemerkungen eines Blinden uͤber ſich ſelbſt, Verhaltungsregeln Sehender gegen Blinde und Blin- der gegen Sehende, Rathſchlaͤge, wie Blinde ſich ſelbſt beſchaͤfftigen koͤnnen, enthalten, und zur Oſtermeſſe 1801 — 23 bis 30 Bogen ſtark — erſcheinen. Bis zu Ende

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Zitationshilfe: Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten, Nr. 26, 14. Februar 1801, S. [9]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hc_261402_1801/9>, abgerufen am 19.05.2019.