Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 122, Hamburg, 1. August 1789.

Bild:
<< vorherige Seite

[Spaltenumbruch] lich, als sie sich über die Theurung des Getraides be-
klagten, gesagt haben soll, sie könnten Heu fressen.
Er befand sich zu Morangis, einem seiner Güter, 5
Stunden von Paris. Dienstag Abends erhielt er
Kundschaft, daß seine Unterthanen ihn in der Nacht
arretiren und nach dem Hotel de Ville bringen sollten.
Er gieng also verkleidet des Abend um 10 Uhr von
seinem Gute bis nach Viry, einem Hause des Herrn
von Sartine, ehemaligen Seeministers, um daselbst in
Sicherheit zu seyn. Kaum war er allda angekommen,
als seine Unterthanen auch ankamen, sich seiner be-
mächtigten, und ihn auf eine schändliche Weise und zu
Fuß nach dem Hotel de Ville brachten, wo er des
Morgens um 4 Uhr anlangte. Der Gerichtsplatz, la
Greve, ward bald von einer Menge Volks angefüllt,
welches mit großem Geschrey seinen Tod verlangte
Auf dem Hotel de Ville suchte man Zeit zu gewinnen,
um das Volk zu besänftigen, und den Herrn Foulon
zu retten, allein umsonst. Man sagte dem Volke, er
sollte nach den Gefängnissen der Abtey St. Germain
gebracht werden, die zu einem Nationalgefängniß er-
richtet und der Bürgerwache anvertraut werden solle;
daselbst solle er nach der Strenge verurtheilt werden;
man fügte noch hinzu, es sey von großer Wichtigkeit,
daß man ihm nicht sogleich auf der Stelle das Leben
nähme, weil man von ihm noch über manche andere
Strafbare Aufklärung erhalten könne. Aber das Volk
verlangte seine Auslieferung, und drohete, das Hotel
de Ville in Brand zu setzen, wenn man ihn nicht über-
liefere. Gegen 4 Uhr, Nachmittags, stürmte das Volk
das Hotel de Ville, und wollte den Herrn Foulon mit
Gewalt fortschleppen. Der Marquis de la Fayette fiel
auf die Knie, und bat für den Unglücklichen um Gnade.
Umsonst! Man schleppte ihn vom Hotel de Ville nach
dem Platz la Greve, und henkte ihn auf. Der Strick
brach zweymal, und zweymal band man ihn wieder an.
Man trieb die Wuth so weit, daß man ihm den Kopf
abhieb, und ihm Heu in den Mund steckte. Man
schleppte diesen Kopf hierauf auf einer Mistgabel im
Triumph in den Straßen der Stadt herum, und nach
dem Palais Royal. Der Leichnam ward nachge-
schleppt. -- Der Unglückliche hinterläßt 3 Söhne,
wovon 2 Requetenmeister sind, davon der eine Jnten-
dant zu Martinique ist. Der 3te ist ein Geistlicher
und Parlementsrath in Paris. Seine Tochter war an
den Herrn Berthier von Sauvigny, Jntendant der
Generalität von Paris, verheyrathet, ist aber todt.

Herr Berthier Sauvigny, Jntendant von Paris und
Schwiegersohn des unglücklichen Foulon, war schon
seit dem 15ten aus Paris verschwunden. Man giebt
vor, (aber es ist nicht bewiesen) daß man in der Tasche
des am 14ten getödteten Gouverneur der Bastille einen
Brief des Jntendanten von Paris von eben dem Tage
gefunden, der ihm gerathen hätte, auf das Volk zu
schießen, wenn es nach der Bastille käme, er solle in
der Nacht Succurs an Munition, Provisionen und
Mannschaft erhalten. Der Wagen des Jntendanten
ward am 15ten angehalten. Man fand darinn sein Por-
tefeuille, welches auf dem Hotel de Ville deponirt ward.
Dieses Portefeuille enthält verschiedene Briefe, in
welchen der Prinz von Lambesc, der Baron von Bezen-
val und der Chevalier von Bard, Pulver, Kugeln und
[Spaltenumbruch] Patronen von dem Jntendanten verlangten, der zu-
gleich Jntendant der Truppen im Lager war, auch an-
zeigten, daß sie so und soviel davon erhalten hätten.
Jn einem andern Briefe ward dem Jntendanten der
Vorschlag gethan, er möchte das Korn in der Plaine
von St. Denis abmähen lassen, damit man daselbst
ein Lager errichten könne. Noch in einem Briefe ver-
langte ein Particulier den Antheil, der ihm von dem
Gewinne des verkauften Getraides gebühre. Jn der
Nacht vom Montag auf den Dienstag erhielt die Stadt
einen Expressen von den Einwohnern von Compiegne,
welche meldeten, daß man daselbst den Jntendanten
arretirt habe, und daß man ihn der Stadt übergeben
wolle. Von dem Hotel de Ville ward sogleich ein
Wähler und 300 Mann Truppen zu Pferde abgeschickt,
um den Jntendanten abzuholen. Am Mittewochen,
des Abends um 8 Uhr, kam er in Paris an. Bey dem
Thore St. Martin befand sich eine große Menge Volks,
als er in einem Cabriolet in Begleitung des Wählers
ankam. Man rief: da ist der Kornjude, der das Volk
hat Hungers sterben lassen, da ist der Verräther des
Vaterlandes; und nun war man so grausam, daß man
den abgehauenen Kopf des Herrn Foulon, seines
Schwiegervaters, vor ihm hertragen ließ, welchen er
küssen mußte. Als er im Hotel de Ville ankam, ließ
man ihn zuerst hinauf gehen, kaum war er aber hinauf,
so schleppte man ihn, so sehr man es auch zu verhin-
dern suchte, herunter, und henkte ihn an eben den
Galgen, woran man seinen Schwiegervater gehangen
hatte. Der Strick brach; der Unglückliche wollte sich
retten, aber nun ward er massacrirt und in Stücken
zerrissen. Man hieb ihm den Kopf ab, riß ihm das
Herz aus dem Leibe, und trug es, ob es gleich Nacht
war, im Triumph durch die Straßen nach dem Gar-
ten des Palais Royal. -- Jedermann seufzet über diese
abscheuliche Ausschweifungen, und wünscht, daß man
kräftige Maaßregeln nehme, solche Grausamkeiten zu
verhüten, und den Gesetzen ihre Kraft wieder zu ver-
schassen. Der Mißbrauch der Preßfreyheit reizt jetzt
das aufgebrachte Volk noch immer mehr an. Jeden
Morgen erscheint eine Menge aufrührischer Schriften,
in welchen man diejenigen mit Namen anzeigt, die
man für Verbrecher gegen die Nation hält. Man hat
eine Liste gedruckt, worauf die Namen von 60 Perso-
nen vom ersten Range befindlich sind, die als Schul-
dige des Verbrechens der beleidigten Nation angegeben
werden, Prinzen und Minister, alles durch einander.

Den 21sten übergab der König dem Bischof von Metz,
Herrn von Montmorreney, die von Rom übersandte
Cardinalsmütze.

Man sagt, daß Mesdames Adelaide und Victoire,
Tanten des Königs, Versailles verlassen, und sich nach
der Abtey Fontevraud begeben werden, wo sie erzogen
worden.

Die Gazette de France bestätigt nun, daß der Her-
zog von Chatelet am 16ten seine Stelle als Oberster
der Französischen Garde, und der Siegelbewahrer,
Herr Baretin, auch die seinige niedergelegt habe;
ferner, daß der Graf von St. Priest das Departement
des Königl. Hauses und der Stadt Paris, statt des
abgedankten Herrn von Villedeuil, erhalten habe.

Das Parlement von Besancon, welches beständig

[Spaltenumbruch] lich, als ſie ſich uͤber die Theurung des Getraides be-
klagten, geſagt haben ſoll, ſie koͤnnten Heu freſſen.
Er befand ſich zu Morangis, einem ſeiner Guͤter, 5
Stunden von Paris. Dienſtag Abends erhielt er
Kundſchaft, daß ſeine Unterthanen ihn in der Nacht
arretiren und nach dem Hotel de Ville bringen ſollten.
Er gieng alſo verkleidet des Abend um 10 Uhr von
ſeinem Gute bis nach Viry, einem Hauſe des Herrn
von Sartine, ehemaligen Seeminiſters, um daſelbſt in
Sicherheit zu ſeyn. Kaum war er allda angekommen,
als ſeine Unterthanen auch ankamen, ſich ſeiner be-
maͤchtigten, und ihn auf eine ſchaͤndliche Weiſe und zu
Fuß nach dem Hotel de Ville brachten, wo er des
Morgens um 4 Uhr anlangte. Der Gerichtsplatz, la
Greve, ward bald von einer Menge Volks angefuͤllt,
welches mit großem Geſchrey ſeinen Tod verlangte
Auf dem Hotel de Ville ſuchte man Zeit zu gewinnen,
um das Volk zu beſaͤnftigen, und den Herrn Foulon
zu retten, allein umſonſt. Man ſagte dem Volke, er
ſollte nach den Gefaͤngniſſen der Abtey St. Germain
gebracht werden, die zu einem Nationalgefaͤngniß er-
richtet und der Buͤrgerwache anvertraut werden ſolle;
daſelbſt ſolle er nach der Strenge verurtheilt werden;
man fuͤgte noch hinzu, es ſey von großer Wichtigkeit,
daß man ihm nicht ſogleich auf der Stelle das Leben
naͤhme, weil man von ihm noch uͤber manche andere
Strafbare Aufklaͤrung erhalten koͤnne. Aber das Volk
verlangte ſeine Auslieferung, und drohete, das Hotel
de Ville in Brand zu ſetzen, wenn man ihn nicht uͤber-
liefere. Gegen 4 Uhr, Nachmittags, ſtuͤrmte das Volk
das Hotel de Ville, und wollte den Herrn Foulon mit
Gewalt fortſchleppen. Der Marquis de la Fayette fiel
auf die Knie, und bat fuͤr den Ungluͤcklichen um Gnade.
Umſonſt! Man ſchleppte ihn vom Hotel de Ville nach
dem Platz la Greve, und henkte ihn auf. Der Strick
brach zweymal, und zweymal band man ihn wieder an.
Man trieb die Wuth ſo weit, daß man ihm den Kopf
abhieb, und ihm Heu in den Mund ſteckte. Man
ſchleppte dieſen Kopf hierauf auf einer Miſtgabel im
Triumph in den Straßen der Stadt herum, und nach
dem Palais Royal. Der Leichnam ward nachge-
ſchleppt. — Der Ungluͤckliche hinterlaͤßt 3 Soͤhne,
wovon 2 Requetenmeiſter ſind, davon der eine Jnten-
dant zu Martinique iſt. Der 3te iſt ein Geiſtlicher
und Parlementsrath in Paris. Seine Tochter war an
den Herrn Berthier von Sauvigny, Jntendant der
Generalitaͤt von Paris, verheyrathet, iſt aber todt.

Herr Berthier Sauvigny, Jntendant von Paris und
Schwiegerſohn des ungluͤcklichen Foulon, war ſchon
ſeit dem 15ten aus Paris verſchwunden. Man giebt
vor, (aber es iſt nicht bewieſen) daß man in der Taſche
des am 14ten getoͤdteten Gouverneur der Baſtille einen
Brief des Jntendanten von Paris von eben dem Tage
gefunden, der ihm gerathen haͤtte, auf das Volk zu
ſchießen, wenn es nach der Baſtille kaͤme, er ſolle in
der Nacht Succurs an Munition, Proviſionen und
Mannſchaft erhalten. Der Wagen des Jntendanten
ward am 15ten angehalten. Man fand darinn ſein Por-
tefeuille, welches auf dem Hotel de Ville deponirt ward.
Dieſes Portefeuille enthaͤlt verſchiedene Briefe, in
welchen der Prinz von Lambeſc, der Baron von Bezen-
val und der Chevalier von Bard, Pulver, Kugeln und
[Spaltenumbruch] Patronen von dem Jntendanten verlangten, der zu-
gleich Jntendant der Truppen im Lager war, auch an-
zeigten, daß ſie ſo und ſoviel davon erhalten haͤtten.
Jn einem andern Briefe ward dem Jntendanten der
Vorſchlag gethan, er moͤchte das Korn in der Plaine
von St. Denis abmaͤhen laſſen, damit man daſelbſt
ein Lager errichten koͤnne. Noch in einem Briefe ver-
langte ein Particulier den Antheil, der ihm von dem
Gewinne des verkauften Getraides gebuͤhre. Jn der
Nacht vom Montag auf den Dienſtag erhielt die Stadt
einen Expreſſen von den Einwohnern von Compiegne,
welche meldeten, daß man daſelbſt den Jntendanten
arretirt habe, und daß man ihn der Stadt uͤbergeben
wolle. Von dem Hotel de Ville ward ſogleich ein
Waͤhler und 300 Mann Truppen zu Pferde abgeſchickt,
um den Jntendanten abzuholen. Am Mittewochen,
des Abends um 8 Uhr, kam er in Paris an. Bey dem
Thore St. Martin befand ſich eine große Menge Volks,
als er in einem Cabriolet in Begleitung des Waͤhlers
ankam. Man rief: da iſt der Kornjude, der das Volk
hat Hungers ſterben laſſen, da iſt der Verraͤther des
Vaterlandes; und nun war man ſo grauſam, daß man
den abgehauenen Kopf des Herrn Foulon, ſeines
Schwiegervaters, vor ihm hertragen ließ, welchen er
kuͤſſen mußte. Als er im Hotel de Ville ankam, ließ
man ihn zuerſt hinauf gehen, kaum war er aber hinauf,
ſo ſchleppte man ihn, ſo ſehr man es auch zu verhin-
dern ſuchte, herunter, und henkte ihn an eben den
Galgen, woran man ſeinen Schwiegervater gehangen
hatte. Der Strick brach; der Ungluͤckliche wollte ſich
retten, aber nun ward er maſſacrirt und in Stuͤcken
zerriſſen. Man hieb ihm den Kopf ab, riß ihm das
Herz aus dem Leibe, und trug es, ob es gleich Nacht
war, im Triumph durch die Straßen nach dem Gar-
ten des Palais Royal. — Jedermann ſeufzet uͤber dieſe
abſcheuliche Ausſchweifungen, und wuͤnſcht, daß man
kraͤftige Maaßregeln nehme, ſolche Grauſamkeiten zu
verhuͤten, und den Geſetzen ihre Kraft wieder zu ver-
ſchaſſen. Der Mißbrauch der Preßfreyheit reizt jetzt
das aufgebrachte Volk noch immer mehr an. Jeden
Morgen erſcheint eine Menge aufruͤhriſcher Schriften,
in welchen man diejenigen mit Namen anzeigt, die
man fuͤr Verbrecher gegen die Nation haͤlt. Man hat
eine Liſte gedruckt, worauf die Namen von 60 Perſo-
nen vom erſten Range befindlich ſind, die als Schul-
dige des Verbrechens der beleidigten Nation angegeben
werden, Prinzen und Miniſter, alles durch einander.

Den 21ſten uͤbergab der Koͤnig dem Biſchof von Metz,
Herrn von Montmorreney, die von Rom uͤberſandte
Cardinalsmuͤtze.

Man ſagt, daß Mesdames Adelaide und Victoire,
Tanten des Koͤnigs, Verſailles verlaſſen, und ſich nach
der Abtey Fontevraud begeben werden, wo ſie erzogen
worden.

Die Gazette de France beſtaͤtigt nun, daß der Her-
zog von Chatelet am 16ten ſeine Stelle als Oberſter
der Franzoͤſiſchen Garde, und der Siegelbewahrer,
Herr Baretin, auch die ſeinige niedergelegt habe;
ferner, daß der Graf von St. Prieſt das Departement
des Koͤnigl. Hauſes und der Stadt Paris, ſtatt des
abgedankten Herrn von Villedeuil, erhalten habe.

Das Parlement von Beſançon, welches beſtaͤndig

<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div type="jPoliticalNews">
          <div type="jArticle">
            <div type="jArticle">
              <p><pb facs="#f0003" n="[3]"/><cb/>
lich, als &#x017F;ie &#x017F;ich u&#x0364;ber die Theurung des
                                 Getraides be-<lb/>
klagten, ge&#x017F;agt haben &#x017F;oll,
                                 &#x017F;ie ko&#x0364;nnten Heu fre&#x017F;&#x017F;en.<lb/>
Er befand
                                 &#x017F;ich zu Morangis, einem &#x017F;einer Gu&#x0364;ter,
                                 5<lb/>
Stunden von Paris. Dien&#x017F;tag Abends erhielt
                                 er<lb/>
Kund&#x017F;chaft, daß &#x017F;eine Unterthanen ihn in der
                                 Nacht<lb/>
arretiren und nach dem Hotel de Ville bringen
                                 &#x017F;ollten.<lb/>
Er gieng al&#x017F;o verkleidet des Abend um 10
                                 Uhr von<lb/>
&#x017F;einem Gute bis nach Viry, einem Hau&#x017F;e des
                                 Herrn<lb/>
von Sartine, ehemaligen Seemini&#x017F;ters, um
                                 da&#x017F;elb&#x017F;t in<lb/>
Sicherheit zu &#x017F;eyn. Kaum war er
                                 allda angekommen,<lb/>
als &#x017F;eine Unterthanen auch ankamen,
                                 &#x017F;ich &#x017F;einer be-<lb/>
ma&#x0364;chtigten, und ihn auf
                                 eine &#x017F;cha&#x0364;ndliche Wei&#x017F;e und zu<lb/>
Fuß nach dem
                                 Hotel de Ville brachten, wo er des<lb/>
Morgens um 4 Uhr anlangte.
                                 Der Gerichtsplatz, la<lb/>
Greve, ward bald von einer Menge Volks
                                 angefu&#x0364;llt,<lb/>
welches mit großem Ge&#x017F;chrey
                                 &#x017F;einen Tod verlangte<lb/>
Auf dem Hotel de Ville &#x017F;uchte
                                 man Zeit zu gewinnen,<lb/>
um das Volk zu be&#x017F;a&#x0364;nftigen,
                                 und den Herrn Foulon<lb/>
zu retten, allein um&#x017F;on&#x017F;t.
                                 Man &#x017F;agte dem Volke, er<lb/>
&#x017F;ollte nach den
                                 Gefa&#x0364;ngni&#x017F;&#x017F;en der Abtey St.
                                 Germain<lb/>
gebracht werden, die zu einem Nationalgefa&#x0364;ngniß
                                 er-<lb/>
richtet und der Bu&#x0364;rgerwache anvertraut werden
                                 &#x017F;olle;<lb/>
da&#x017F;elb&#x017F;t &#x017F;olle er nach der
                                 Strenge verurtheilt werden;<lb/>
man fu&#x0364;gte noch hinzu, es
                                 &#x017F;ey von großer Wichtigkeit,<lb/>
daß man ihm nicht
                                 &#x017F;ogleich auf der Stelle das Leben<lb/>
na&#x0364;hme, weil man
                                 von ihm noch u&#x0364;ber manche andere<lb/>
Strafbare
                                 Aufkla&#x0364;rung erhalten ko&#x0364;nne. Aber das
                                 Volk<lb/>
verlangte &#x017F;eine Auslieferung, und drohete, das
                                 Hotel<lb/>
de Ville in Brand zu &#x017F;etzen, wenn man ihn nicht
                                 u&#x0364;ber-<lb/>
liefere. Gegen 4 Uhr, Nachmittags,
                                 &#x017F;tu&#x0364;rmte das Volk<lb/>
das Hotel de Ville, und wollte
                                 den Herrn Foulon mit<lb/>
Gewalt fort&#x017F;chleppen. Der Marquis de
                                 la Fayette fiel<lb/>
auf die Knie, und bat fu&#x0364;r den
                                 Unglu&#x0364;cklichen um Gnade.<lb/>
Um&#x017F;on&#x017F;t! Man
                                 &#x017F;chleppte ihn vom Hotel de Ville nach<lb/>
dem Platz la Greve,
                                 und henkte ihn auf. Der Strick<lb/>
brach zweymal, und zweymal band
                                 man ihn wieder an.<lb/>
Man trieb die Wuth &#x017F;o weit, daß man
                                 ihm den Kopf<lb/>
abhieb, und ihm Heu in den Mund &#x017F;teckte.
                                 Man<lb/>
&#x017F;chleppte die&#x017F;en Kopf hierauf auf einer
                                 Mi&#x017F;tgabel im<lb/>
Triumph in den Straßen der Stadt herum, und
                                 nach<lb/>
dem Palais Royal. Der Leichnam ward
                                 nachge-<lb/>
&#x017F;chleppt. &#x2014; Der Unglu&#x0364;ckliche
                                 hinterla&#x0364;ßt 3 So&#x0364;hne,<lb/>
wovon 2
                                 Requetenmei&#x017F;ter &#x017F;ind, davon der eine Jnten-<lb/>
dant
                                 zu Martinique i&#x017F;t. Der 3te i&#x017F;t ein
                                 Gei&#x017F;tlicher<lb/>
und Parlementsrath in Paris. Seine Tochter
                                 war an<lb/>
den Herrn Berthier von Sauvigny, Jntendant
                                 der<lb/>
Generalita&#x0364;t von Paris, verheyrathet, i&#x017F;t aber
                                 todt.</p><lb/>
              <p>Herr Berthier Sauvigny, Jntendant von Paris
                                 und<lb/>
Schwieger&#x017F;ohn des unglu&#x0364;cklichen Foulon, war
                                 &#x017F;chon<lb/>
&#x017F;eit dem 15ten aus Paris
                                 ver&#x017F;chwunden. Man giebt<lb/>
vor, (aber es i&#x017F;t nicht
                                 bewie&#x017F;en) daß man in der Ta&#x017F;che<lb/>
des am 14ten
                                 geto&#x0364;dteten Gouverneur der Ba&#x017F;tille einen<lb/>
Brief
                                 des Jntendanten von Paris von eben dem Tage<lb/>
gefunden, der ihm
                                 gerathen ha&#x0364;tte, auf das Volk zu<lb/>
&#x017F;chießen, wenn es
                                 nach der Ba&#x017F;tille ka&#x0364;me, er &#x017F;olle in<lb/>
der
                                 Nacht Succurs an Munition, Provi&#x017F;ionen
                                 und<lb/>
Mann&#x017F;chaft erhalten. Der Wagen des
                                 Jntendanten<lb/>
ward am 15ten angehalten. Man fand darinn
                                 &#x017F;ein Por-<lb/>
tefeuille, welches auf dem Hotel de Ville
                                 deponirt ward.<lb/>
Die&#x017F;es Portefeuille entha&#x0364;lt
                                 ver&#x017F;chiedene Briefe, in<lb/>
welchen der Prinz von
                                 Lambe&#x017F;c, der Baron von Bezen-<lb/>
val und der Chevalier von
                                 Bard, Pulver, Kugeln und<lb/><cb/>
Patronen von dem Jntendanten
                                 verlangten, der zu-<lb/>
gleich Jntendant der Truppen im Lager war,
                                 auch an-<lb/>
zeigten, daß &#x017F;ie &#x017F;o und &#x017F;oviel
                                 davon erhalten ha&#x0364;tten.<lb/>
Jn einem andern Briefe ward dem
                                 Jntendanten der<lb/>
Vor&#x017F;chlag gethan, er mo&#x0364;chte das
                                 Korn in der Plaine<lb/>
von St. Denis abma&#x0364;hen
                                 la&#x017F;&#x017F;en, damit man da&#x017F;elb&#x017F;t<lb/>
ein Lager
                                 errichten ko&#x0364;nne. Noch in einem Briefe ver-<lb/>
langte ein
                                 Particulier den Antheil, der ihm von dem<lb/>
Gewinne des verkauften
                                 Getraides gebu&#x0364;hre. Jn der<lb/>
Nacht vom Montag auf den
                                 Dien&#x017F;tag erhielt die Stadt<lb/>
einen Expre&#x017F;&#x017F;en
                                 von den Einwohnern von Compiegne,<lb/>
welche meldeten, daß man
                                 da&#x017F;elb&#x017F;t den Jntendanten<lb/>
arretirt habe, und daß
                                 man ihn der Stadt u&#x0364;bergeben<lb/>
wolle. Von dem Hotel de
                                 Ville ward &#x017F;ogleich ein<lb/><hi rendition="#fr">Wa&#x0364;hler</hi> und 300 Mann Truppen zu Pferde
                                 abge&#x017F;chickt,<lb/>
um den Jntendanten abzuholen. Am
                                 Mittewochen,<lb/>
des Abends um 8 Uhr, kam er in Paris an. Bey
                                 dem<lb/>
Thore St. Martin befand &#x017F;ich eine große Menge
                                 Volks,<lb/>
als er in einem Cabriolet in Begleitung des
                                 Wa&#x0364;hlers<lb/>
ankam. Man rief: da i&#x017F;t der Kornjude, der
                                 das Volk<lb/>
hat Hungers &#x017F;terben la&#x017F;&#x017F;en, da
                                 i&#x017F;t der Verra&#x0364;ther des<lb/>
Vaterlandes; und nun war
                                 man &#x017F;o grau&#x017F;am, daß man<lb/>
den abgehauenen Kopf des
                                 Herrn Foulon, &#x017F;eines<lb/>
Schwiegervaters, vor ihm hertragen
                                 ließ, welchen er<lb/>
ku&#x0364;&#x017F;&#x017F;en mußte. Als er im
                                 Hotel de Ville ankam, ließ<lb/>
man ihn zuer&#x017F;t hinauf gehen,
                                 kaum war er aber hinauf,<lb/>
&#x017F;o &#x017F;chleppte man ihn,
                                 &#x017F;o &#x017F;ehr man es auch zu verhin-<lb/>
dern &#x017F;uchte,
                                 herunter, und henkte ihn an eben den<lb/>
Galgen, woran man
                                 &#x017F;einen Schwiegervater gehangen<lb/>
hatte. Der Strick brach;
                                 der Unglu&#x0364;ckliche wollte &#x017F;ich<lb/>
retten, aber nun
                                 ward er ma&#x017F;&#x017F;acrirt und in
                                 Stu&#x0364;cken<lb/>
zerri&#x017F;&#x017F;en. Man hieb ihm den Kopf
                                 ab, riß ihm das<lb/>
Herz aus dem Leibe, und trug es, ob es gleich
                                 Nacht<lb/>
war, im Triumph durch die Straßen nach dem Gar-<lb/>
ten
                                 des Palais Royal. &#x2014; Jedermann &#x017F;eufzet u&#x0364;ber
                                 die&#x017F;e<lb/>
ab&#x017F;cheuliche Aus&#x017F;chweifungen, und
                                 wu&#x0364;n&#x017F;cht, daß man<lb/>
kra&#x0364;ftige Maaßregeln
                                 nehme, &#x017F;olche Grau&#x017F;amkeiten zu<lb/>
verhu&#x0364;ten,
                                 und den Ge&#x017F;etzen ihre Kraft wieder zu
                                 ver-<lb/>
&#x017F;cha&#x017F;&#x017F;en. Der Mißbrauch der
                                 Preßfreyheit reizt jetzt<lb/>
das aufgebrachte Volk noch immer mehr
                                 an. Jeden<lb/>
Morgen er&#x017F;cheint eine Menge
                                 aufru&#x0364;hri&#x017F;cher Schriften,<lb/>
in welchen man
                                 diejenigen mit Namen anzeigt, die<lb/>
man fu&#x0364;r Verbrecher
                                 gegen die Nation ha&#x0364;lt. Man hat<lb/>
eine Li&#x017F;te
                                 gedruckt, worauf die Namen von 60 Per&#x017F;o-<lb/>
nen vom
                                 er&#x017F;ten Range befindlich &#x017F;ind, die als Schul-<lb/>
dige
                                 des Verbrechens der beleidigten Nation angegeben<lb/>
werden, Prinzen
                                 und Mini&#x017F;ter, alles durch einander.</p><lb/>
              <p>Den 21&#x017F;ten u&#x0364;bergab der Ko&#x0364;nig dem
                                 Bi&#x017F;chof von Metz,<lb/>
Herrn von Montmorreney, die von Rom
                                 u&#x0364;ber&#x017F;andte<lb/>
Cardinalsmu&#x0364;tze.</p><lb/>
              <p>Man &#x017F;agt, daß Mesdames Adelaide und Victoire,<lb/>
Tanten des
                                 Ko&#x0364;nigs, Ver&#x017F;ailles verla&#x017F;&#x017F;en, und
                                 &#x017F;ich nach<lb/>
der Abtey Fontevraud begeben werden, wo
                                 &#x017F;ie erzogen<lb/>
worden.</p><lb/>
              <p>Die Gazette de France be&#x017F;ta&#x0364;tigt nun, daß der
                                 Her-<lb/>
zog von Chatelet am 16ten &#x017F;eine Stelle als
                                 Ober&#x017F;ter<lb/>
der Franzo&#x0364;&#x017F;i&#x017F;chen Garde,
                                 und der Siegelbewahrer,<lb/>
Herr Baretin, auch die &#x017F;einige
                                 niedergelegt habe;<lb/>
ferner, daß der Graf von St. Prie&#x017F;t
                                 das Departement<lb/>
des Ko&#x0364;nigl. Hau&#x017F;es und der Stadt
                                 Paris, &#x017F;tatt des<lb/>
abgedankten Herrn von Villedeuil,
                                 erhalten habe.</p><lb/>
              <p>Das Parlement von Be&#x017F;an<hi rendition="#aq">ç</hi>on,
                                 welches be&#x017F;ta&#x0364;ndig<lb/></p>
            </div>
          </div>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[[3]/0003] lich, als ſie ſich uͤber die Theurung des Getraides be- klagten, geſagt haben ſoll, ſie koͤnnten Heu freſſen. Er befand ſich zu Morangis, einem ſeiner Guͤter, 5 Stunden von Paris. Dienſtag Abends erhielt er Kundſchaft, daß ſeine Unterthanen ihn in der Nacht arretiren und nach dem Hotel de Ville bringen ſollten. Er gieng alſo verkleidet des Abend um 10 Uhr von ſeinem Gute bis nach Viry, einem Hauſe des Herrn von Sartine, ehemaligen Seeminiſters, um daſelbſt in Sicherheit zu ſeyn. Kaum war er allda angekommen, als ſeine Unterthanen auch ankamen, ſich ſeiner be- maͤchtigten, und ihn auf eine ſchaͤndliche Weiſe und zu Fuß nach dem Hotel de Ville brachten, wo er des Morgens um 4 Uhr anlangte. Der Gerichtsplatz, la Greve, ward bald von einer Menge Volks angefuͤllt, welches mit großem Geſchrey ſeinen Tod verlangte Auf dem Hotel de Ville ſuchte man Zeit zu gewinnen, um das Volk zu beſaͤnftigen, und den Herrn Foulon zu retten, allein umſonſt. Man ſagte dem Volke, er ſollte nach den Gefaͤngniſſen der Abtey St. Germain gebracht werden, die zu einem Nationalgefaͤngniß er- richtet und der Buͤrgerwache anvertraut werden ſolle; daſelbſt ſolle er nach der Strenge verurtheilt werden; man fuͤgte noch hinzu, es ſey von großer Wichtigkeit, daß man ihm nicht ſogleich auf der Stelle das Leben naͤhme, weil man von ihm noch uͤber manche andere Strafbare Aufklaͤrung erhalten koͤnne. Aber das Volk verlangte ſeine Auslieferung, und drohete, das Hotel de Ville in Brand zu ſetzen, wenn man ihn nicht uͤber- liefere. Gegen 4 Uhr, Nachmittags, ſtuͤrmte das Volk das Hotel de Ville, und wollte den Herrn Foulon mit Gewalt fortſchleppen. Der Marquis de la Fayette fiel auf die Knie, und bat fuͤr den Ungluͤcklichen um Gnade. Umſonſt! Man ſchleppte ihn vom Hotel de Ville nach dem Platz la Greve, und henkte ihn auf. Der Strick brach zweymal, und zweymal band man ihn wieder an. Man trieb die Wuth ſo weit, daß man ihm den Kopf abhieb, und ihm Heu in den Mund ſteckte. Man ſchleppte dieſen Kopf hierauf auf einer Miſtgabel im Triumph in den Straßen der Stadt herum, und nach dem Palais Royal. Der Leichnam ward nachge- ſchleppt. — Der Ungluͤckliche hinterlaͤßt 3 Soͤhne, wovon 2 Requetenmeiſter ſind, davon der eine Jnten- dant zu Martinique iſt. Der 3te iſt ein Geiſtlicher und Parlementsrath in Paris. Seine Tochter war an den Herrn Berthier von Sauvigny, Jntendant der Generalitaͤt von Paris, verheyrathet, iſt aber todt. Herr Berthier Sauvigny, Jntendant von Paris und Schwiegerſohn des ungluͤcklichen Foulon, war ſchon ſeit dem 15ten aus Paris verſchwunden. Man giebt vor, (aber es iſt nicht bewieſen) daß man in der Taſche des am 14ten getoͤdteten Gouverneur der Baſtille einen Brief des Jntendanten von Paris von eben dem Tage gefunden, der ihm gerathen haͤtte, auf das Volk zu ſchießen, wenn es nach der Baſtille kaͤme, er ſolle in der Nacht Succurs an Munition, Proviſionen und Mannſchaft erhalten. Der Wagen des Jntendanten ward am 15ten angehalten. Man fand darinn ſein Por- tefeuille, welches auf dem Hotel de Ville deponirt ward. Dieſes Portefeuille enthaͤlt verſchiedene Briefe, in welchen der Prinz von Lambeſc, der Baron von Bezen- val und der Chevalier von Bard, Pulver, Kugeln und Patronen von dem Jntendanten verlangten, der zu- gleich Jntendant der Truppen im Lager war, auch an- zeigten, daß ſie ſo und ſoviel davon erhalten haͤtten. Jn einem andern Briefe ward dem Jntendanten der Vorſchlag gethan, er moͤchte das Korn in der Plaine von St. Denis abmaͤhen laſſen, damit man daſelbſt ein Lager errichten koͤnne. Noch in einem Briefe ver- langte ein Particulier den Antheil, der ihm von dem Gewinne des verkauften Getraides gebuͤhre. Jn der Nacht vom Montag auf den Dienſtag erhielt die Stadt einen Expreſſen von den Einwohnern von Compiegne, welche meldeten, daß man daſelbſt den Jntendanten arretirt habe, und daß man ihn der Stadt uͤbergeben wolle. Von dem Hotel de Ville ward ſogleich ein Waͤhler und 300 Mann Truppen zu Pferde abgeſchickt, um den Jntendanten abzuholen. Am Mittewochen, des Abends um 8 Uhr, kam er in Paris an. Bey dem Thore St. Martin befand ſich eine große Menge Volks, als er in einem Cabriolet in Begleitung des Waͤhlers ankam. Man rief: da iſt der Kornjude, der das Volk hat Hungers ſterben laſſen, da iſt der Verraͤther des Vaterlandes; und nun war man ſo grauſam, daß man den abgehauenen Kopf des Herrn Foulon, ſeines Schwiegervaters, vor ihm hertragen ließ, welchen er kuͤſſen mußte. Als er im Hotel de Ville ankam, ließ man ihn zuerſt hinauf gehen, kaum war er aber hinauf, ſo ſchleppte man ihn, ſo ſehr man es auch zu verhin- dern ſuchte, herunter, und henkte ihn an eben den Galgen, woran man ſeinen Schwiegervater gehangen hatte. Der Strick brach; der Ungluͤckliche wollte ſich retten, aber nun ward er maſſacrirt und in Stuͤcken zerriſſen. Man hieb ihm den Kopf ab, riß ihm das Herz aus dem Leibe, und trug es, ob es gleich Nacht war, im Triumph durch die Straßen nach dem Gar- ten des Palais Royal. — Jedermann ſeufzet uͤber dieſe abſcheuliche Ausſchweifungen, und wuͤnſcht, daß man kraͤftige Maaßregeln nehme, ſolche Grauſamkeiten zu verhuͤten, und den Geſetzen ihre Kraft wieder zu ver- ſchaſſen. Der Mißbrauch der Preßfreyheit reizt jetzt das aufgebrachte Volk noch immer mehr an. Jeden Morgen erſcheint eine Menge aufruͤhriſcher Schriften, in welchen man diejenigen mit Namen anzeigt, die man fuͤr Verbrecher gegen die Nation haͤlt. Man hat eine Liſte gedruckt, worauf die Namen von 60 Perſo- nen vom erſten Range befindlich ſind, die als Schul- dige des Verbrechens der beleidigten Nation angegeben werden, Prinzen und Miniſter, alles durch einander. Den 21ſten uͤbergab der Koͤnig dem Biſchof von Metz, Herrn von Montmorreney, die von Rom uͤberſandte Cardinalsmuͤtze. Man ſagt, daß Mesdames Adelaide und Victoire, Tanten des Koͤnigs, Verſailles verlaſſen, und ſich nach der Abtey Fontevraud begeben werden, wo ſie erzogen worden. Die Gazette de France beſtaͤtigt nun, daß der Her- zog von Chatelet am 16ten ſeine Stelle als Oberſter der Franzoͤſiſchen Garde, und der Siegelbewahrer, Herr Baretin, auch die ſeinige niedergelegt habe; ferner, daß der Graf von St. Prieſt das Departement des Koͤnigl. Hauſes und der Stadt Paris, ſtatt des abgedankten Herrn von Villedeuil, erhalten habe. Das Parlement von Beſançon, welches beſtaͤndig

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Britt-Marie Schuster, Manuel Wille, Arnika Lutz: Bereitstellung der Texttranskription. (2014-07-07T10:32:49Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.

Weitere Informationen:

Die Transkription erfolgte nach den unter http://www.deutschestextarchiv.de/doku/basisformat formulierten Richtlinien.

Verfahren der Texterfassung: manuell (doppelt erfasst).

Bogensignaturen: keine Angabe; Druckfehler: keine Angabe; fremdsprachliches Material: keine Angabe; Geminations-/Abkürzungsstriche: wie Vorlage; Hervorhebungen (Antiqua, Sperrschrift, Kursive etc.): wie Vorlage; i/j in Fraktur: wie Vorlage; I/J in Fraktur: wie Vorlage; Kolumnentitel: keine Angabe; Kustoden: keine Angabe; langes s (ſ): wie Vorlage; Normalisierungen: dokumentiert; rundes r (&#xa75b;): wie Vorlage; Seitenumbrüche markiert: ja; Silbentrennung: wie Vorlage; u/v bzw. U/V: wie Vorlage; Vokale mit übergest. e: wie Vorlage; Vollständigkeit: vollständig erfasst; Zeichensetzung: wie Vorlage; Zeilenumbrüche markiert: ja;




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/hc_1220108_1789
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/hc_1220108_1789/3
Zitationshilfe: Staats- und Gelehrte Zeitung des Hamburgischen unpartheyischen Correspondenten. Nr. 122, Hamburg, 1. August 1789, S. [3]. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/hc_1220108_1789/3>, abgerufen am 17.09.2019.