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Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913.

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Werke "Aus der großen Zeit" (1881)
beschrieb, und ließ sich später in Ham-
burg als Schriftsteller nieder. Er
lebt noch jetzt daselbst.

S:

Ewig un-
vergeßlich (En. a. d. Soldatenleben),
1882. - Deutsche Herzen (E. aus dem
Leben), 1883. - Jm Ruhmesglanz
(En. a. d. Militärleben); II, 1884. -
Jm Heimatshafen (E.), 1888. 2. A.
1897. - Das Preußenkind (E.), 1891.
- Der jüngste Vaterlandsverteidiger
(Charakterbild), 1892. - Zu Wasser
und zu Lande (Soldaten-Schw.),
1903. - Stillgestanden! Richt't Euch!
(Milit.-humor. Festsp.), 1908. - Die
Feldpost von 1870-71 (Lebende Bil-
der), 1909. - Eine Kriegervereins-
sitzung (Schw.), 1909. - Jm Kaiser-
manöver (Schw.), 1909. - Jm fran-
zösischen Quartier (Hum. Kriegsbild),
1909. - An die Gewehre! (Patriot.
Zeitbild), 1909. - Durch Nacht zum
Licht (Patr. Zeitbild), 1909. - Krie-
gervereinsfest, oder: Mutter kapitu-
liert (Schw.), 1910.

*Steinberger, Alfons,

geb. am
18. August 1852 zu Regensburg als
Sohn des dortigen Professors für
Mathematik und Physik Andreas St.,
besuchte das Wilhelms-Gymnasium
in München und studierte seit 1871
an der Ludwigs-Maximilians-Uni-
versität daselbst unter Prantl Philo-
sophie und unter Bursian und Christ
Philologie. Jm Jahre 1878 wurde
er Gymnasiallehrer in Dillingen, kam
1880 als solcher nach Regensburg,
erwarb sich von hier aus 1882 den
Grad eines Dr. phil., wurde 1892
zum Professor ernannt und erhielt
1903 die goldene Ludwigs-Medaille
für Wissenschaft und Kunst. Jn dem-
selben Jahre wurde er zum Direktor
des Gymnasiums in Günzburg a. d.
Donau berufen, woselbst er, 1911
zum Oberstudienrat befördert, noch
jetzt seines Amtes waltet.

S:

Die
Ödipussage, 1888. - Ödipus, Tragö-
die von Seneca; übers., 1889. - Wal-
hallas Einherier (Ep. D.), 1890. -
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Ste
Aus Bayerns Vergangenheit (En.
f. Schule und Haus); III, 1892-94.
3. A. 1911. - Jm heiligen Kampfe
(Vaterländ. D.), 1895. - Bayerischer
Sagenkranz (En.), 1897. 2. A. 1912.
Neue Folge, 1908. - Der letzte Her-
zog von Jngolstadt (Hist. E.), 1899. -
Florian Geyers Untergang (Hist. E.),
1900. - Kaiser Ludwig der Bayer
(Lebensbild), 1901. - In umbra mor-
tis
(Hist. E.), 1902. - Die Longobar-
denbraut (Vaterl. D.), 1903. - Vater
Max, der erste Bayernkönig (Lebens-
bild), 1906. - Rudolf von Habsburg
(Lebensbild), 1908. - Kaiser Otto der
Große (Histor. E.), 1908. - Kaiserin
Theophano (Hist. E.), 1911. - Schwere
Tage (E.), 1911. - Wolfgang Rorit-
zer, der Dombaumeister von Regens-
burg (E. a. dem 16. Jahrh.), 1911. -
Hans Dollinger u. Krako (Ein Sang
von der Donau), 1911.

Steinbiß, Elsbeth,

siehe Wich-
mann,
Elsbeth!

Steinborn, Julius,

Pseudon. für
Julius Alphons Nikolaus von Szy-
manowki;
s. d.!

*Steinbuch, Marie,

wurde 1864
in Zürich als Tochter eines aus
Deutschland stammenden Vaters und
einer einem alten zürcherischen Ge-
schlecht angehörigen Mutter geboren,
verlebte eine heitere und frohe Kind-
heit, die nur durch den frühzeitigen
Tod ihres vielseitig und fein gebilde-
ten, allzeit fördernd und anregend
auf die Tochter einwirkenden Vaters
getrübt ward. Jn ihre Jugend fiel
manches Jahr körperlichen Leidens,
und dies gab ihrem strebsamen Geiste
eine tiefere innerliche Richtung. Jhr
Erzählertalent brach sich erst in spä-
teren Jahren Bahn, nachdem die Be-
rührung mit verschiedenartigen Men-
schen und Verhältnissen ihre Beob-
achtungs- und Darstellungsgabe zu
reicher Entfaltung gebracht hatte. So
ist ihre erste Erzählung die Frucht
eines längeren Aufenthalts in Schles-
wig-Holstein und bringt die dortigen

*


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Ste
Werke „Aus der großen Zeit“ (1881)
beſchrieb, und ließ ſich ſpäter in Ham-
burg als Schriftſteller nieder. Er
lebt noch jetzt daſelbſt.

S:

Ewig un-
vergeßlich (En. a. d. Soldatenleben),
1882. – Deutſche Herzen (E. aus dem
Leben), 1883. – Jm Ruhmesglanz
(En. a. d. Militärleben); II, 1884. –
Jm Heimatshafen (E.), 1888. 2. A.
1897. – Das Preußenkind (E.), 1891.
– Der jüngſte Vaterlandsverteidiger
(Charakterbild), 1892. – Zu Waſſer
und zu Lande (Soldaten-Schw.),
1903. – Stillgeſtanden! Richt’t Euch!
(Milit.-humor. Feſtſp.), 1908. – Die
Feldpoſt von 1870–71 (Lebende Bil-
der), 1909. – Eine Kriegervereins-
ſitzung (Schw.), 1909. – Jm Kaiſer-
manöver (Schw.), 1909. – Jm fran-
zöſiſchen Quartier (Hum. Kriegsbild),
1909. – An die Gewehre! (Patriot.
Zeitbild), 1909. – Durch Nacht zum
Licht (Patr. Zeitbild), 1909. – Krie-
gervereinsfeſt, oder: Mutter kapitu-
liert (Schw.), 1910.

*Steinberger, Alfons,

geb. am
18. Auguſt 1852 zu Regensburg als
Sohn des dortigen Profeſſors für
Mathematik und Phyſik Andreas St.,
beſuchte das Wilhelms-Gymnaſium
in München und ſtudierte ſeit 1871
an der Ludwigs-Maximilians-Uni-
verſität daſelbſt unter Prantl Philo-
ſophie und unter Burſian und Chriſt
Philologie. Jm Jahre 1878 wurde
er Gymnaſiallehrer in Dillingen, kam
1880 als ſolcher nach Regensburg,
erwarb ſich von hier aus 1882 den
Grad eines Dr. phil., wurde 1892
zum Profeſſor ernannt und erhielt
1903 die goldene Ludwigs-Medaille
für Wiſſenſchaft und Kunſt. Jn dem-
ſelben Jahre wurde er zum Direktor
des Gymnaſiums in Günzburg a. d.
Donau berufen, woſelbſt er, 1911
zum Oberſtudienrat befördert, noch
jetzt ſeines Amtes waltet.

S:

Die
Ödipusſage, 1888. – Ödipus, Tragö-
die von Seneca; überſ., 1889. – Wal-
hallas Einherier (Ep. D.), 1890. –
[Spaltenumbruch]

Ste
Aus Bayerns Vergangenheit (En.
f. Schule und Haus); III, 1892–94.
3. A. 1911. – Jm heiligen Kampfe
(Vaterländ. D.), 1895. – Bayeriſcher
Sagenkranz (En.), 1897. 2. A. 1912.
Neue Folge, 1908. – Der letzte Her-
zog von Jngolſtadt (Hiſt. E.), 1899. –
Florian Geyers Untergang (Hiſt. E.),
1900. – Kaiſer Ludwig der Bayer
(Lebensbild), 1901. – In umbra mor-
tis
(Hiſt. E.), 1902. – Die Longobar-
denbraut (Vaterl. D.), 1903. – Vater
Max, der erſte Bayernkönig (Lebens-
bild), 1906. – Rudolf von Habsburg
(Lebensbild), 1908. – Kaiſer Otto der
Große (Hiſtor. E.), 1908. – Kaiſerin
Theophano (Hiſt. E.), 1911. – Schwere
Tage (E.), 1911. – Wolfgang Rorit-
zer, der Dombaumeiſter von Regens-
burg (E. a. dem 16. Jahrh.), 1911. –
Hans Dollinger u. Krako (Ein Sang
von der Donau), 1911.

Steinbiß, Elsbeth,

ſiehe Wich-
mann,
Elsbeth!

Steinborn, Julius,

Pſeudon. für
Julius Alphons Nikolaus von Szy-
manowki;
ſ. d.!

*Steinbuch, Marie,

wurde 1864
in Zürich als Tochter eines aus
Deutſchland ſtammenden Vaters und
einer einem alten zürcheriſchen Ge-
ſchlecht angehörigen Mutter geboren,
verlebte eine heitere und frohe Kind-
heit, die nur durch den frühzeitigen
Tod ihres vielſeitig und fein gebilde-
ten, allzeit fördernd und anregend
auf die Tochter einwirkenden Vaters
getrübt ward. Jn ihre Jugend fiel
manches Jahr körperlichen Leidens,
und dies gab ihrem ſtrebſamen Geiſte
eine tiefere innerliche Richtung. Jhr
Erzählertalent brach ſich erſt in ſpä-
teren Jahren Bahn, nachdem die Be-
rührung mit verſchiedenartigen Men-
ſchen und Verhältniſſen ihre Beob-
achtungs- und Darſtellungsgabe zu
reicher Entfaltung gebracht hatte. So
iſt ihre erſte Erzählung die Frucht
eines längeren Aufenthalts in Schles-
wig-Holſtein und bringt die dortigen

*
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[43/0047] Ste Ste Werke „Aus der großen Zeit“ (1881) beſchrieb, und ließ ſich ſpäter in Ham- burg als Schriftſteller nieder. Er lebt noch jetzt daſelbſt. S: Ewig un- vergeßlich (En. a. d. Soldatenleben), 1882. – Deutſche Herzen (E. aus dem Leben), 1883. – Jm Ruhmesglanz (En. a. d. Militärleben); II, 1884. – Jm Heimatshafen (E.), 1888. 2. A. 1897. – Das Preußenkind (E.), 1891. – Der jüngſte Vaterlandsverteidiger (Charakterbild), 1892. – Zu Waſſer und zu Lande (Soldaten-Schw.), 1903. – Stillgeſtanden! Richt’t Euch! (Milit.-humor. Feſtſp.), 1908. – Die Feldpoſt von 1870–71 (Lebende Bil- der), 1909. – Eine Kriegervereins- ſitzung (Schw.), 1909. – Jm Kaiſer- manöver (Schw.), 1909. – Jm fran- zöſiſchen Quartier (Hum. Kriegsbild), 1909. – An die Gewehre! (Patriot. Zeitbild), 1909. – Durch Nacht zum Licht (Patr. Zeitbild), 1909. – Krie- gervereinsfeſt, oder: Mutter kapitu- liert (Schw.), 1910. *Steinberger, Alfons, geb. am 18. Auguſt 1852 zu Regensburg als Sohn des dortigen Profeſſors für Mathematik und Phyſik Andreas St., beſuchte das Wilhelms-Gymnaſium in München und ſtudierte ſeit 1871 an der Ludwigs-Maximilians-Uni- verſität daſelbſt unter Prantl Philo- ſophie und unter Burſian und Chriſt Philologie. Jm Jahre 1878 wurde er Gymnaſiallehrer in Dillingen, kam 1880 als ſolcher nach Regensburg, erwarb ſich von hier aus 1882 den Grad eines Dr. phil., wurde 1892 zum Profeſſor ernannt und erhielt 1903 die goldene Ludwigs-Medaille für Wiſſenſchaft und Kunſt. Jn dem- ſelben Jahre wurde er zum Direktor des Gymnaſiums in Günzburg a. d. Donau berufen, woſelbſt er, 1911 zum Oberſtudienrat befördert, noch jetzt ſeines Amtes waltet. S: Die Ödipusſage, 1888. – Ödipus, Tragö- die von Seneca; überſ., 1889. – Wal- hallas Einherier (Ep. D.), 1890. – Aus Bayerns Vergangenheit (En. f. Schule und Haus); III, 1892–94. 3. A. 1911. – Jm heiligen Kampfe (Vaterländ. D.), 1895. – Bayeriſcher Sagenkranz (En.), 1897. 2. A. 1912. Neue Folge, 1908. – Der letzte Her- zog von Jngolſtadt (Hiſt. E.), 1899. – Florian Geyers Untergang (Hiſt. E.), 1900. – Kaiſer Ludwig der Bayer (Lebensbild), 1901. – In umbra mor- tis (Hiſt. E.), 1902. – Die Longobar- denbraut (Vaterl. D.), 1903. – Vater Max, der erſte Bayernkönig (Lebens- bild), 1906. – Rudolf von Habsburg (Lebensbild), 1908. – Kaiſer Otto der Große (Hiſtor. E.), 1908. – Kaiſerin Theophano (Hiſt. E.), 1911. – Schwere Tage (E.), 1911. – Wolfgang Rorit- zer, der Dombaumeiſter von Regens- burg (E. a. dem 16. Jahrh.), 1911. – Hans Dollinger u. Krako (Ein Sang von der Donau), 1911. Steinbiß, Elsbeth, ſiehe Wich- mann, Elsbeth! Steinborn, Julius, Pſeudon. für Julius Alphons Nikolaus von Szy- manowki; ſ. d.! *Steinbuch, Marie, wurde 1864 in Zürich als Tochter eines aus Deutſchland ſtammenden Vaters und einer einem alten zürcheriſchen Ge- ſchlecht angehörigen Mutter geboren, verlebte eine heitere und frohe Kind- heit, die nur durch den frühzeitigen Tod ihres vielſeitig und fein gebilde- ten, allzeit fördernd und anregend auf die Tochter einwirkenden Vaters getrübt ward. Jn ihre Jugend fiel manches Jahr körperlichen Leidens, und dies gab ihrem ſtrebſamen Geiſte eine tiefere innerliche Richtung. Jhr Erzählertalent brach ſich erſt in ſpä- teren Jahren Bahn, nachdem die Be- rührung mit verſchiedenartigen Men- ſchen und Verhältniſſen ihre Beob- achtungs- und Darſtellungsgabe zu reicher Entfaltung gebracht hatte. So iſt ihre erſte Erzählung die Frucht eines längeren Aufenthalts in Schles- wig-Holſtein und bringt die dortigen *

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Zitationshilfe: Brümmer, Franz: Lexikon der deutschen Dichter und Prosaisten vom Beginn des 19. Jahrhunderts bis zur Gegenwart. Bd. 7. 6. Aufl. Leipzig, 1913, S. 43. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/bruemmer_lexikon07_1913/47>, abgerufen am 26.04.2019.