Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Allgemeine Zeitung. Nr. 134. Augsburg, 13. Mai 1840.

Bild:
<< vorherige Seite
[1695-96]

In der Buchhandlung von Joseph Baer in Frankfurt ist angekommen und eben so wie durch andere gute Buchhandlungen für 54 kr. zu beziehen:
Le temps & L'espace
dans leur rapport avec les Sciences
morales et politiques
par
Ma. JEAN GEORGE CLAUS, docteur en droit,
ancien avocat a Francfort s. M.

Traduit de l'Allemand sous les auspices d'une societe litteraire et presente a l'Institut de France, academie des sciences morales et politiques.

Paris. JOUBERT, libraire editeur.

1840.

Der deutsche Urtext obiger Schrift ist nicht im Buchhandel und wird auch schwerlich darin erscheinen. Der Verfasser hatte dadurch einem rein wissenschaftlichen Begehren entsprochen; seine in frühern Schriften zerstreute, freilich von der Heerstraße sehr abweichende Ansichten und Blicke über die letzten Gründe des Rechts und der Politik zu concentriren. Was die Ahndung mancher Tieferdenkenden längst resignirt war in absolute Nacht auf immer gehüllt zu sehen, wie viele vom Zweifel ungetrübte mehr historische Organisationen haben es nicht, zumal seit der letzten Jahrhunderte, mit leichter Hand zu erfassen geglaubt, auch schulgerecht gelehrt und im Segen davon gelebt! Wie viele solche Namen glänzen nicht als Autoren oder litterarischer Zierrath immer noch an der Stirne jener breiten Compendien und Systeme des Natur- und Völkerrechts, deren Verfasser übrigens der Reihe nach von der jedesmaligen Voraussetzung ausgingen: alle jene Vorgänger rein entbehrlich gemacht zu haben! Systeme ohne eignes Princip unterschieden sich bisher nur durch die Verschiedenartigkeit an deren Stelle aus der Religion oder Moral zu Hülfe gerufener Reflexionen. Daß, so erbaulich auch die Sache lautet, eine solche Theorie des Rechts, d. h. der Justiz- oder Freiheitspraxis mit einem Justizmord anfange, war ein kleiner Umstand, den aber der glückliche Enthusiasmus frommer Hörsäle nicht ahndet. Gegen eine solche Succession hergebrachten Genusses mit einigen Druckbogen, wenn auch noch so concentrirt, auftreten wollen, könnte freilich von Manchem als Attentat oder Versuch wissenschaftlicher Ruhestörung betrachtet werden. So unbedeutend ein solcher auch scheinen möchte, so wird er doch sehr natürlich in jenen gelehrten Fächern zumal, wo sich von den Sympathien des blinden Haufens kein Trost und keine schlagenden Argumente so leicht borgen lassen, nur desto übler aufgenommen. Abgesehen vollends von den Gelehrten, die in dem: "prior tempore potior jure" nur etwa eine kaiserl. Verordnung, wie sie gelegentlich ergingen, zu sehen glauben, möchte jedenfalls die Zahl derjenigen nur klein seyn, die so leicht hinneigten, mit obigem Verfasser das Urtheil über Recht und Unrecht aus dem ewigen Kampfe gegen Raum und Zeit hervorgehen zu sehen, d. h. eben daher, wo auch das Gemüth des Menschen nach erwirktem Beistand physischer Kräfte, z. B. der Dampfkraft, des Schießpulvers, der Presse, die stolzesten Siege seiner Erfindungskraft gefeiert hat und feiern wird.

[1755]

In diesen Tagen sind von J. Fr. Kuhlmey in Liegnitz folgende neue Werke an alle Buchhandlungen Deutschlands versendet worden, und daselbst für beistehende Preise zu haben:
Ehen werden im Himmel geschlossen. Roman von Henr. Hanke, geb. Arndt. 2 Theile. 3 Rthlr.

Sammlung von Gedichten. Ein Hülfsbuch für Lese-, Gedächniß- und Declamir-Uebungen. Zweite verbesserte und vermehrte Auflage. 22 Bog. gr 8. 16 gGr.

Diese aus den Werken unserer besten und beliebtesten schönwissenschaftlichen Schriftsteller entnommene Sammlung wurde im Sommer 1838 zum erstenmal im Privat-Verlage gedruckt, und diese bedeutende Auflage war bereits im September 1839 völlig vergriffen. Daß gegenwärtig der zweite Abdruck erfolgt, ist gewiß der sicherste Beweis der vorzüglichsten Brauchbarkeit dieses Buches und wird hiemit bestens empfohlen. Durch äußere Eleganz sowohl als durch die möglichste Billigkeit empfiehlt sich dieses Werk noch ganz besonders, und wird Eltern, Erziehern und Schulvorstehern gewiß eine willkommene Erscheinung seyn.

Ueber Zahnkrankheiten und das zahnärztliche Verfahren. Ein Wort zu seiner Zeit von Bruck. geh. 8 gGr.

Materialien zum Unterricht in der evangelischen Glaubenslehre. Zum Gebrauch für höhere Bildungsanstalten und namentlich für vorgeschrittnere Confirmanden von O. Peters, Diakonus an der Kirche zu St. Peter und Paul zu Liegnitz. 10 gGr.

Flora-Galop für das Pianoforte von Sästel. 3 gGr.

Zu beziehen durch die K. Kollmann'sche Buchhandlung in Augsburg.

[1732]

Bei Karl Gerold in Wien ist in Commission erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:
Grundzüge
der
Naturlehre des Menschen
von seinem Werden bis zum Tode.

Mit vorzüglicher Hinsicht auf die praktische Medicin
bearbeitet
von Dr. Ign. Rud. Bischoff, Edlem v. Altenstern,
Sr. k. k. Majestät wirklichem Regierungsrathe; Commandeur erster Classe des kurfürstl. hessischen Hausordens vom goldenen Löwen, Stabsfeldarzt, öffentl. Prof. an der k. k. Josephs-Akademie, Mitglied mehrerer gelehrter Gesellschaften.

In vier Abtheilungen.

gr. 8. Wien 1838-1839. 3 Rthlr. 16 gr.

Die Heilkräfte
des
kalten Wasserstrahls.

Mit einem Rückblick auf die Geschichte und mit besondere Rücksicht auf das Staubregenbad und kalte Bäder.

Von
Dr. L. W. Mauthner.

Mit vier Kupfertafeln.

gr. 8. Wien 1837. brosch. 1 Rthlr. 16 gr.

Die Bäder zu Gastein.

Ein monographischer Versuch von
Dr. Burkh. Eble.

gr. 8. Wien 1834. cart. 1 Rthlr.

[1695-96]

In der Buchhandlung von Joseph Baer in Frankfurt ist angekommen und eben so wie durch andere gute Buchhandlungen für 54 kr. zu beziehen:
Le temps & L'espace
dans leur rapport avec les Sciences
morales et politiques
par
Ma. JEAN GEORGE CLAUS, docteur en droit,
ancien avocat à Francfort s. M.

Traduit de l'Allemand sous les auspices d'une société littéraire et présenté à l'Institut de France, académie des sciences morales et politiques.

Paris. JOUBERT, libraire éditeur.

1840.

Der deutsche Urtext obiger Schrift ist nicht im Buchhandel und wird auch schwerlich darin erscheinen. Der Verfasser hatte dadurch einem rein wissenschaftlichen Begehren entsprochen; seine in frühern Schriften zerstreute, freilich von der Heerstraße sehr abweichende Ansichten und Blicke über die letzten Gründe des Rechts und der Politik zu concentriren. Was die Ahndung mancher Tieferdenkenden längst resignirt war in absolute Nacht auf immer gehüllt zu sehen, wie viele vom Zweifel ungetrübte mehr historische Organisationen haben es nicht, zumal seit der letzten Jahrhunderte, mit leichter Hand zu erfassen geglaubt, auch schulgerecht gelehrt und im Segen davon gelebt! Wie viele solche Namen glänzen nicht als Autoren oder litterarischer Zierrath immer noch an der Stirne jener breiten Compendien und Systeme des Natur- und Völkerrechts, deren Verfasser übrigens der Reihe nach von der jedesmaligen Voraussetzung ausgingen: alle jene Vorgänger rein entbehrlich gemacht zu haben! Systeme ohne eignes Princip unterschieden sich bisher nur durch die Verschiedenartigkeit an deren Stelle aus der Religion oder Moral zu Hülfe gerufener Reflexionen. Daß, so erbaulich auch die Sache lautet, eine solche Theorie des Rechts, d. h. der Justiz- oder Freiheitspraxis mit einem Justizmord anfange, war ein kleiner Umstand, den aber der glückliche Enthusiasmus frommer Hörsäle nicht ahndet. Gegen eine solche Succession hergebrachten Genusses mit einigen Druckbogen, wenn auch noch so concentrirt, auftreten wollen, könnte freilich von Manchem als Attentat oder Versuch wissenschaftlicher Ruhestörung betrachtet werden. So unbedeutend ein solcher auch scheinen möchte, so wird er doch sehr natürlich in jenen gelehrten Fächern zumal, wo sich von den Sympathien des blinden Haufens kein Trost und keine schlagenden Argumente so leicht borgen lassen, nur desto übler aufgenommen. Abgesehen vollends von den Gelehrten, die in dem: „prior tempore potior jure“ nur etwa eine kaiserl. Verordnung, wie sie gelegentlich ergingen, zu sehen glauben, möchte jedenfalls die Zahl derjenigen nur klein seyn, die so leicht hinneigten, mit obigem Verfasser das Urtheil über Recht und Unrecht aus dem ewigen Kampfe gegen Raum und Zeit hervorgehen zu sehen, d. h. eben daher, wo auch das Gemüth des Menschen nach erwirktem Beistand physischer Kräfte, z. B. der Dampfkraft, des Schießpulvers, der Presse, die stolzesten Siege seiner Erfindungskraft gefeiert hat und feiern wird.

[1755]

In diesen Tagen sind von J. Fr. Kuhlmey in Liegnitz folgende neue Werke an alle Buchhandlungen Deutschlands versendet worden, und daselbst für beistehende Preise zu haben:
Ehen werden im Himmel geschlossen. Roman von Henr. Hanke, geb. Arndt. 2 Theile. 3 Rthlr.

Sammlung von Gedichten. Ein Hülfsbuch für Lese-, Gedächniß- und Declamir-Uebungen. Zweite verbesserte und vermehrte Auflage. 22 Bog. gr 8. 16 gGr.

Diese aus den Werken unserer besten und beliebtesten schönwissenschaftlichen Schriftsteller entnommene Sammlung wurde im Sommer 1838 zum erstenmal im Privat-Verlage gedruckt, und diese bedeutende Auflage war bereits im September 1839 völlig vergriffen. Daß gegenwärtig der zweite Abdruck erfolgt, ist gewiß der sicherste Beweis der vorzüglichsten Brauchbarkeit dieses Buches und wird hiemit bestens empfohlen. Durch äußere Eleganz sowohl als durch die möglichste Billigkeit empfiehlt sich dieses Werk noch ganz besonders, und wird Eltern, Erziehern und Schulvorstehern gewiß eine willkommene Erscheinung seyn.

Ueber Zahnkrankheiten und das zahnärztliche Verfahren. Ein Wort zu seiner Zeit von Bruck. geh. 8 gGr.

Materialien zum Unterricht in der evangelischen Glaubenslehre. Zum Gebrauch für höhere Bildungsanstalten und namentlich für vorgeschrittnere Confirmanden von O. Peters, Diakonus an der Kirche zu St. Peter und Paul zu Liegnitz. 10 gGr.

Flora-Galop für das Pianoforte von Sästel. 3 gGr.

Zu beziehen durch die K. Kollmann'sche Buchhandlung in Augsburg.

[1732]

Bei Karl Gerold in Wien ist in Commission erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:
Grundzüge
der
Naturlehre des Menschen
von seinem Werden bis zum Tode.

Mit vorzüglicher Hinsicht auf die praktische Medicin
bearbeitet
von Dr. Ign. Rud. Bischoff, Edlem v. Altenstern,
Sr. k. k. Majestät wirklichem Regierungsrathe; Commandeur erster Classe des kurfürstl. hessischen Hausordens vom goldenen Löwen, Stabsfeldarzt, öffentl. Prof. an der k. k. Josephs-Akademie, Mitglied mehrerer gelehrter Gesellschaften.

In vier Abtheilungen.

gr. 8. Wien 1838-1839. 3 Rthlr. 16 gr.

Die Heilkräfte
des
kalten Wasserstrahls.

Mit einem Rückblick auf die Geschichte und mit besondere Rücksicht auf das Staubregenbad und kalte Bäder.

Von
Dr. L. W. Mauthner.

Mit vier Kupfertafeln.

gr. 8. Wien 1837. brosch. 1 Rthlr. 16 gr.

Die Bäder zu Gastein.

Ein monographischer Versuch von
Dr. Burkh. Eble.

gr. 8. Wien 1834. cart. 1 Rthlr.

<TEI>
  <text>
    <body>
      <div type="jAnnouncements">
        <pb facs="#f0015" n="1071"/>
        <div xml:id="jAn1695-96" type="jAn" n="2">
          <head>[1695-96]</head><lb/>
          <p>In der Buchhandlung von Joseph Baer in Frankfurt ist angekommen und eben so wie durch andere gute Buchhandlungen für 54 kr. zu beziehen:<lb/>
Le temps &amp; L'espace<lb/>
dans leur rapport avec les Sciences<lb/>
morales et politiques<lb/>
par<lb/>
Ma. JEAN GEORGE CLAUS, docteur en droit,<lb/>
ancien avocat à Francfort s. M.</p><lb/>
          <p>Traduit de l'Allemand sous les auspices d'une société littéraire et présenté à l'Institut de France, académie des sciences morales et politiques.</p><lb/>
          <p>Paris. JOUBERT, libraire éditeur.</p><lb/>
          <p>1840.</p><lb/>
          <p>Der deutsche Urtext obiger Schrift ist nicht im Buchhandel und wird auch schwerlich darin erscheinen. Der Verfasser hatte dadurch einem rein wissenschaftlichen Begehren entsprochen; seine in frühern Schriften zerstreute, freilich von der Heerstraße sehr abweichende Ansichten und Blicke über die letzten Gründe des Rechts und der Politik zu concentriren. Was die Ahndung mancher Tieferdenkenden längst resignirt war in absolute Nacht auf immer gehüllt zu sehen, wie viele vom Zweifel ungetrübte mehr historische Organisationen haben es nicht, zumal seit der letzten Jahrhunderte, mit leichter Hand zu erfassen geglaubt, auch schulgerecht gelehrt und im Segen davon gelebt! Wie viele solche Namen glänzen nicht als Autoren oder litterarischer Zierrath immer noch an der Stirne jener breiten Compendien und Systeme des Natur- und Völkerrechts, deren Verfasser übrigens der Reihe nach von der jedesmaligen Voraussetzung ausgingen: alle jene Vorgänger rein entbehrlich gemacht zu haben! Systeme ohne eignes Princip unterschieden sich bisher nur durch die Verschiedenartigkeit an deren Stelle aus der Religion oder Moral zu Hülfe gerufener Reflexionen. Daß, so erbaulich auch die Sache lautet, eine solche Theorie des Rechts, d. h. der Justiz- oder Freiheitspraxis mit einem Justizmord anfange, war ein kleiner Umstand, den aber der glückliche Enthusiasmus frommer Hörsäle nicht ahndet. Gegen eine solche Succession hergebrachten Genusses mit einigen Druckbogen, wenn auch noch so concentrirt, auftreten wollen, könnte freilich von Manchem als Attentat oder Versuch wissenschaftlicher Ruhestörung betrachtet werden. So unbedeutend ein solcher auch scheinen möchte, so wird er doch sehr natürlich in jenen gelehrten Fächern zumal, wo sich von den Sympathien des blinden Haufens kein Trost und keine schlagenden Argumente so leicht borgen lassen, nur desto übler aufgenommen. Abgesehen vollends von den Gelehrten, die in dem: &#x201E;prior tempore potior jure&#x201C; nur etwa eine kaiserl. Verordnung, wie sie gelegentlich ergingen, zu sehen glauben, möchte jedenfalls die Zahl derjenigen nur klein seyn, die so leicht hinneigten, mit obigem Verfasser das Urtheil über Recht und Unrecht aus dem ewigen Kampfe gegen Raum und Zeit hervorgehen zu sehen, d. h. eben daher, wo auch das Gemüth des Menschen nach erwirktem Beistand physischer Kräfte, z. B. der Dampfkraft, des Schießpulvers, der Presse, die stolzesten Siege seiner Erfindungskraft gefeiert hat und feiern wird.</p>
        </div><lb/>
        <div xml:id="jAn1755" type="jAn" n="2">
          <head>[1755]</head><lb/>
          <p>In diesen Tagen sind von J. Fr. Kuhlmey in Liegnitz folgende neue Werke an alle Buchhandlungen Deutschlands versendet worden, und daselbst für beistehende Preise zu haben:<lb/>
Ehen werden im Himmel geschlossen. Roman von Henr. Hanke, geb. Arndt. 2 Theile. 3 Rthlr.</p><lb/>
          <p>Sammlung von Gedichten. Ein Hülfsbuch für Lese-, Gedächniß- und Declamir-Uebungen. Zweite verbesserte und vermehrte Auflage. 22 Bog. gr 8. 16 gGr.</p><lb/>
          <p>Diese aus den Werken unserer besten und beliebtesten schönwissenschaftlichen Schriftsteller entnommene Sammlung wurde im Sommer 1838 zum erstenmal im Privat-Verlage gedruckt, und diese bedeutende Auflage war bereits im September 1839 völlig vergriffen. Daß gegenwärtig der zweite Abdruck erfolgt, ist gewiß der sicherste Beweis der vorzüglichsten Brauchbarkeit dieses Buches und wird hiemit bestens empfohlen. Durch äußere Eleganz sowohl als durch die möglichste Billigkeit empfiehlt sich dieses Werk noch ganz besonders, und wird Eltern, Erziehern und Schulvorstehern gewiß eine willkommene Erscheinung seyn.</p><lb/>
          <p>Ueber Zahnkrankheiten und das zahnärztliche Verfahren. Ein Wort zu seiner Zeit von Bruck. geh. 8 gGr.</p><lb/>
          <p>Materialien zum Unterricht in der evangelischen Glaubenslehre. Zum Gebrauch für höhere Bildungsanstalten und namentlich für vorgeschrittnere Confirmanden von O. Peters, Diakonus an der Kirche zu St. Peter und Paul zu Liegnitz. 10 gGr.</p><lb/>
          <p>Flora-Galop für das Pianoforte von Sästel. 3 gGr.</p><lb/>
          <p>Zu beziehen durch die K. Kollmann'sche Buchhandlung in Augsburg.</p>
        </div><lb/>
        <div xml:id="jAn1732" type="jAn" n="2">
          <head>[1732]</head><lb/>
          <p>Bei Karl Gerold in Wien ist in Commission erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen:<lb/>
Grundzüge<lb/>
der<lb/>
Naturlehre des Menschen<lb/>
von seinem Werden bis zum Tode.</p><lb/>
          <p>Mit vorzüglicher Hinsicht auf die praktische Medicin<lb/>
bearbeitet<lb/>
von Dr. Ign. Rud. Bischoff, Edlem v. Altenstern,<lb/>
Sr. k. k. Majestät wirklichem Regierungsrathe; Commandeur erster Classe des kurfürstl. hessischen Hausordens vom goldenen Löwen, Stabsfeldarzt, öffentl. Prof. an der k. k. Josephs-Akademie, Mitglied mehrerer gelehrter Gesellschaften.</p><lb/>
          <p>In vier Abtheilungen.</p><lb/>
          <p>gr. 8. Wien 1838-1839. 3 Rthlr. 16 gr.</p><lb/>
          <p>Die Heilkräfte<lb/>
des<lb/>
kalten Wasserstrahls.</p><lb/>
          <p>Mit einem Rückblick auf die Geschichte und mit besondere Rücksicht auf das Staubregenbad und kalte Bäder.</p><lb/>
          <p>Von<lb/>
Dr. L. W. Mauthner.</p><lb/>
          <p>Mit vier Kupfertafeln.</p><lb/>
          <p>gr. 8. Wien 1837. brosch. 1 Rthlr. 16 gr.</p><lb/>
          <p>Die Bäder zu Gastein.</p><lb/>
          <p>Ein monographischer Versuch von<lb/>
Dr. Burkh. Eble.</p><lb/>
          <p>gr. 8. Wien 1834. cart. 1 Rthlr.</p>
        </div><lb/>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[1071/0015] [1695-96] In der Buchhandlung von Joseph Baer in Frankfurt ist angekommen und eben so wie durch andere gute Buchhandlungen für 54 kr. zu beziehen: Le temps & L'espace dans leur rapport avec les Sciences morales et politiques par Ma. JEAN GEORGE CLAUS, docteur en droit, ancien avocat à Francfort s. M. Traduit de l'Allemand sous les auspices d'une société littéraire et présenté à l'Institut de France, académie des sciences morales et politiques. Paris. JOUBERT, libraire éditeur. 1840. Der deutsche Urtext obiger Schrift ist nicht im Buchhandel und wird auch schwerlich darin erscheinen. Der Verfasser hatte dadurch einem rein wissenschaftlichen Begehren entsprochen; seine in frühern Schriften zerstreute, freilich von der Heerstraße sehr abweichende Ansichten und Blicke über die letzten Gründe des Rechts und der Politik zu concentriren. Was die Ahndung mancher Tieferdenkenden längst resignirt war in absolute Nacht auf immer gehüllt zu sehen, wie viele vom Zweifel ungetrübte mehr historische Organisationen haben es nicht, zumal seit der letzten Jahrhunderte, mit leichter Hand zu erfassen geglaubt, auch schulgerecht gelehrt und im Segen davon gelebt! Wie viele solche Namen glänzen nicht als Autoren oder litterarischer Zierrath immer noch an der Stirne jener breiten Compendien und Systeme des Natur- und Völkerrechts, deren Verfasser übrigens der Reihe nach von der jedesmaligen Voraussetzung ausgingen: alle jene Vorgänger rein entbehrlich gemacht zu haben! Systeme ohne eignes Princip unterschieden sich bisher nur durch die Verschiedenartigkeit an deren Stelle aus der Religion oder Moral zu Hülfe gerufener Reflexionen. Daß, so erbaulich auch die Sache lautet, eine solche Theorie des Rechts, d. h. der Justiz- oder Freiheitspraxis mit einem Justizmord anfange, war ein kleiner Umstand, den aber der glückliche Enthusiasmus frommer Hörsäle nicht ahndet. Gegen eine solche Succession hergebrachten Genusses mit einigen Druckbogen, wenn auch noch so concentrirt, auftreten wollen, könnte freilich von Manchem als Attentat oder Versuch wissenschaftlicher Ruhestörung betrachtet werden. So unbedeutend ein solcher auch scheinen möchte, so wird er doch sehr natürlich in jenen gelehrten Fächern zumal, wo sich von den Sympathien des blinden Haufens kein Trost und keine schlagenden Argumente so leicht borgen lassen, nur desto übler aufgenommen. Abgesehen vollends von den Gelehrten, die in dem: „prior tempore potior jure“ nur etwa eine kaiserl. Verordnung, wie sie gelegentlich ergingen, zu sehen glauben, möchte jedenfalls die Zahl derjenigen nur klein seyn, die so leicht hinneigten, mit obigem Verfasser das Urtheil über Recht und Unrecht aus dem ewigen Kampfe gegen Raum und Zeit hervorgehen zu sehen, d. h. eben daher, wo auch das Gemüth des Menschen nach erwirktem Beistand physischer Kräfte, z. B. der Dampfkraft, des Schießpulvers, der Presse, die stolzesten Siege seiner Erfindungskraft gefeiert hat und feiern wird. [1755] In diesen Tagen sind von J. Fr. Kuhlmey in Liegnitz folgende neue Werke an alle Buchhandlungen Deutschlands versendet worden, und daselbst für beistehende Preise zu haben: Ehen werden im Himmel geschlossen. Roman von Henr. Hanke, geb. Arndt. 2 Theile. 3 Rthlr. Sammlung von Gedichten. Ein Hülfsbuch für Lese-, Gedächniß- und Declamir-Uebungen. Zweite verbesserte und vermehrte Auflage. 22 Bog. gr 8. 16 gGr. Diese aus den Werken unserer besten und beliebtesten schönwissenschaftlichen Schriftsteller entnommene Sammlung wurde im Sommer 1838 zum erstenmal im Privat-Verlage gedruckt, und diese bedeutende Auflage war bereits im September 1839 völlig vergriffen. Daß gegenwärtig der zweite Abdruck erfolgt, ist gewiß der sicherste Beweis der vorzüglichsten Brauchbarkeit dieses Buches und wird hiemit bestens empfohlen. Durch äußere Eleganz sowohl als durch die möglichste Billigkeit empfiehlt sich dieses Werk noch ganz besonders, und wird Eltern, Erziehern und Schulvorstehern gewiß eine willkommene Erscheinung seyn. Ueber Zahnkrankheiten und das zahnärztliche Verfahren. Ein Wort zu seiner Zeit von Bruck. geh. 8 gGr. Materialien zum Unterricht in der evangelischen Glaubenslehre. Zum Gebrauch für höhere Bildungsanstalten und namentlich für vorgeschrittnere Confirmanden von O. Peters, Diakonus an der Kirche zu St. Peter und Paul zu Liegnitz. 10 gGr. Flora-Galop für das Pianoforte von Sästel. 3 gGr. Zu beziehen durch die K. Kollmann'sche Buchhandlung in Augsburg. [1732] Bei Karl Gerold in Wien ist in Commission erschienen und durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Grundzüge der Naturlehre des Menschen von seinem Werden bis zum Tode. Mit vorzüglicher Hinsicht auf die praktische Medicin bearbeitet von Dr. Ign. Rud. Bischoff, Edlem v. Altenstern, Sr. k. k. Majestät wirklichem Regierungsrathe; Commandeur erster Classe des kurfürstl. hessischen Hausordens vom goldenen Löwen, Stabsfeldarzt, öffentl. Prof. an der k. k. Josephs-Akademie, Mitglied mehrerer gelehrter Gesellschaften. In vier Abtheilungen. gr. 8. Wien 1838-1839. 3 Rthlr. 16 gr. Die Heilkräfte des kalten Wasserstrahls. Mit einem Rückblick auf die Geschichte und mit besondere Rücksicht auf das Staubregenbad und kalte Bäder. Von Dr. L. W. Mauthner. Mit vier Kupfertafeln. gr. 8. Wien 1837. brosch. 1 Rthlr. 16 gr. Die Bäder zu Gastein. Ein monographischer Versuch von Dr. Burkh. Eble. gr. 8. Wien 1834. cart. 1 Rthlr.

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde im Rahmen des Moduls DTA-Erweiterungen (DTAE) digitalisiert. Weitere Informationen …

Deutsches Textarchiv: Bereitstellung der Texttranskription. (2016-06-28T11:37:15Z) Bitte beachten Sie, dass die aktuelle Transkription (und Textauszeichnung) mittlerweile nicht mehr dem Stand zum Zeitpunkt der Übernahme des Werkes in das DTA entsprechen muss.
Matthias Boenig: Bearbeitung der digitalen Edition. (2016-06-28T11:37:15Z)

Weitere Informationen:

Bogensignaturen: gekennzeichnet; Druckfehler: keine Angabe; fremdsprachliches Material: gekennzeichnet; Geminations-/Abkürzungsstriche: keine Angabe; Hervorhebungen (Antiqua, Sperrschrift, Kursive etc.): wie Vorlage; i/j in Fraktur: Lautwert transkribiert; I/J in Fraktur: Lautwert transkribiert; Kolumnentitel: gekennzeichnet; Kustoden: gekennzeichnet; langes s (?): als s transkribiert; Normalisierungen: keine Angabe; rundes r (&#xa75b;): als r/et transkribiert; Seitenumbrüche markiert: ja; Silbentrennung: aufgelöst; u/v bzw. U/V: Lautwert transkribiert; Vokale mit übergest. e: als ä/ö/ü transkribiert; Vollständigkeit: teilweise erfasst; Zeichensetzung: wie Vorlage; Zeilenumbrüche markiert: nein;




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/augsburgerallgemeine_134_18400513
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/augsburgerallgemeine_134_18400513/15
Zitationshilfe: Allgemeine Zeitung. Nr. 134. Augsburg, 13. Mai 1840, S. 1071. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/augsburgerallgemeine_134_18400513/15>, abgerufen am 06.04.2020.