Anmelden (DTAQ) DWDS     dlexDB     CLARIN-D

Arnold, Gottfried: Unpartheyische Kirchen- und Ketzer-Historie. Bd. 2 (T. 3/4). Frankfurt (Main), 1700.

Bild:
<< vorherige Seite

denen Marpurgischen Weigelianern und Bartholomaeo Sclei.
[Spaltenumbruch] Jahr
MDC.
biß
MDCC
fleische/ wohnet nichts guts/ und der-
halben sich allein waget und gründet auff
das theure verdienst/ leiden und sterben
CHristi des Sohns GOttes und auff sei-
ne gerechtigkeit/ nicht habende seine ei-
gene gerechtigkeit/ die aus dem gesetz ist/
sondern die durch den glauben an CHri-
stum kommt/ nemlich die gerechtig keit/
die aus GOtt ist/ in dem glauben zu er-
kennen ihn etc.
Phil. III. der ist dieser/ den die
Schrifft/ der Sohn GOttes/ alle Prophe-
ten und Apostel/ ja GOtt im himmel selbst
für gerecht schätzet und ausruffet.

22. Nebenst diesem seinem vortrag aber/ wor-
innen er durchgehends auff die praxin eines
Christlichen lebens gehet/ hat er die gegen-sätze
anderer hin und wieder verworffen/ sonderlich
aber denen damals in Polen bekanten Socini-
an
ern ernstlich widersprochen/ auch insgemein
über das gemeine elend unter allen partheyen ge-
klaget. Wie er zum exempel im andern theil
Von der
Prediger
verderb-
niß.
p. 282. setzet: GOttes wort kan niemand
als GOtt selbst reden/ wenn die Priester
aus menschen solches ohne Gottes geist
nachaffen/ und wie die papageyen nach-
klappen/ das ist nur ein affenspiel und
Pfaffenwerck. Es sucht nur ein jeder
seine secte und kirchenhauffen groß zu
machen/ damit sie nur ihren sack voll be-
kommen/ und gnug zu fressen haben.
Also wird die gröste schacherey/
simonie
und marquetenderey heute mit GOttes
wort/ sacramenten/ beicht sitzen/
absolu-
tion
sprechen/ kirchhäusern/ stühlen/ vor-
bitten/ leich- und hochzeit-predigten etc.
getrieben. Und heist doch von allen die-
sen: So spricht der mensch der lügner;
dagegen GOtt sagt: Was verkündigest
[Spaltenumbruch] du meine rechte etc. du meinest doch nur
Jahr
MDC.
biß
MDCC

in allen dingen dich selbst/ und suchest in
allen deinen predigten das deinige/ was
menschlich/ und nicht was Göttlich ist etc.

Dergleichen klagen über alle stücke der gemei-
nen religionen überall bey ihm häuffig zu finden
sind. Wobey er im gegentheil sehr offte ja
durchgehends von den menschen auff GOtt al-
lein weiset/ und gleich nach dem titul diese erin-
nerung gesetzet hat: Dieses buch verwirfft
alle irrdische menschen-bücher/ und be-
gehret/ nachdem es einmal 2. oder 3.
überlesen worden/ und recht verstanden
ist/ auch selbst verworffen zu werden/
auff daß GOtt allein die ehre bleibe.
Es.
XLIIX. 17. Ps. CXVI. Rom. III.
Und im an-
dern theil p. 122. Wisse gründlich/ daß ich
dich mit dieser meiner geringen einfälti-
gen rede nicht von dem haupt-brunnen
oder von dem rechten wege/ noch von der
H. Schrifft auff die
commenta der Väter
oder auch menschen-glossen will gewie-
sen haben/ vielweniger auff meine oder
eines andern menschen bücher: sondern
in die einige wahre Bibel/ zu CHristo/ zu
GOtt dem H. Geist/ in dich selbst/ in das
lebendige buch GOttes etc.
Es gedencket
aber Breckling in seinem Anti-Calovio p. G. 8.
daß D. Arcularius zu Franckfurt dieses buch in
einer schrifft/ GOttes zeugniß auff erden
genant/ zu wiederlegen versprochen/ welches
aber mir nicht zu handen gekommen/ dahero
auch hier weiter nichts zu gedencken ist. Oh-
ne daß ein anderer dieses mannes lehre von dem
inwendigen wort in allen menschen eben auch
nach seinen hypothesibus verworffen hat. Vid.
H. Wideburgius de Lumine salutif. omnibus
hominibus congenito §. 10.

Das II. Capitel.
Von D. Henrico Cunrado, Julio Sperbern/ und Matthaeo Weier.
[Spaltenumbruch]

§. 1.

UM das ende des 16. Seculi und den an-
fang des 17. wurde mit seinen schriff-
D. Cunra-
di
leben.
ten bekant Henricus Cunrad, der sich
in seinen schrifften beyder artzeney Doctorem
und der Göttlichen weißheit liebhaber nen-
net; von andern aber wird er auch unter die Leip-
ziger Professores gezehlet/ wie ich in einem alten
manuscripto Chimico finde. Er erzehlet sonst
von sich selbst in der vorrede seiner bekantniß/
daß er sehr jung in die alchimiam gerathen wä-
re/ und schon ins 23. jahr (und also um das
jahr 1575. mit der alchimie theoretice und pra-
ctice
umgegangen.) Er hätte aber hernach/
davor er GOtt dancket/ den geist und gabe des
unterscheids in dieser kunst von GOtt durch be-
ten und arbeiten gnädiglich bekommen/ daß er
das böse und die lügen zu verwerffen/ hingegen
das gute und die wahrheit zu behalten gelernet.
Dazumal aber/ nemlich anno 1598. hat er in
Hamburg gewohnet/ wie am ende selbigen
buchs p. 439. gedacht wird.

Schriff-
ten.

2. Seine schrifften aber sind folgende: Erst-
lich ein buch in 8. mit dem titul: Vom Hylea
li
schen/ das ist Primaterialischen/ Catholi-
schen oder allgemeinen
Chaos, der natur
[Spaltenumbruch] gemessenen
Alchimiae und Alchimisten
wiederholte verneuerte und wolver-
mehrte natur-gemäß
Alchimisch und
rechtlehrende
Philolophische Confessio
oder bekäntnis. Magdeburg 1598. Her-
nach eines in folio: Amphitheatrum apientiae
aeternae solius verae Christiano-Cabalisticum,
nec non Physico-Chimicumter triunum Ca-
tholicum; Hanoviae
1609. Von welchem letz-
teren er in der bekäntnis gedencket p. 423. daß
es auch zuvor anno 1602. teutsch heraus ge-
kommen/ und von ihm mit anwendung gros-
ser unkosten/ reisen/ zeit und mühe geschrieben
sey. Der editor des lateinischen exemplars
Erasmus Wolfarth erwehnet auch in der vorre-
de/ daß der auctor frühzeitig verstorben (nem-
lich im 42. jahr seines alters) und das werck
selbsten unvollkommen hinterlassen. Es ist
aber an diesem Amphitheatro eine auslegung
der Sprüchwörter Salomonis angehencket/
welche er auch auffs neue übersetzet/ und nach
seinen hypothesibus von den unterschiedenen
stuffen der weißheit erkläret hat. Uber diese
seine schrifften gedencket sonst ein ungenanter
noch eines manualis, wie auch eines tractatus
Physico-Medici,
der im manuscripto vorhan-
den seyn soll.

Vid.
A. K. H. Dritter Theil. B 2

denen Marpurgiſchen Weigelianern und Bartholomæo Sclei.
[Spaltenumbruch] Jahr
MDC.
biß
MDCC
fleiſche/ wohnet nichts guts/ und der-
halben ſich allein waget und gruͤndet auff
das theure verdienſt/ leiden und ſterben
CHriſti des Sohns GOttes und auff ſei-
ne gerechtigkeit/ nicht habende ſeine ei-
gene gerechtigkeit/ die aus dem geſetz iſt/
ſondern die durch den glauben an CHri-
ſtum kommt/ nemlich die gerechtig keit/
die aus GOtt iſt/ in dem glauben zu er-
kennen ihn ꝛc.
Phil. III. der iſt dieſer/ den die
Schrifft/ der Sohn GOttes/ alle Prophe-
ten und Apoſtel/ ja GOtt im himmel ſelbſt
fuͤr gerecht ſchaͤtzet und ausruffet.

22. Nebenſt dieſem ſeinem vortrag aber/ wor-
innen er durchgehends auff die praxin eines
Chriſtlichen lebens gehet/ hat er die gegen-ſaͤtze
anderer hin und wieder verworffen/ ſonderlich
aber denen damals in Polen bekanten Socini-
an
ern ernſtlich widerſprochen/ auch insgemein
uͤber das gemeine elend unter allen partheyen ge-
klaget. Wie er zum exempel im andern theil
Von der
Prediger
verderb-
niß.
p. 282. ſetzet: GOttes wort kan niemand
als GOtt ſelbſt reden/ wenn die Prieſter
aus menſchen ſolches ohne Gottes geiſt
nachaffen/ und wie die papageyen nach-
klappen/ das iſt nur ein affenſpiel und
Pfaffenwerck. Es ſucht nur ein jeder
ſeine ſecte und kirchenhauffen groß zu
machen/ damit ſie nur ihren ſack voll be-
kommen/ und gnug zu freſſen haben.
Alſo wird die groͤſte ſchacherey/
ſimonie
und marquetenderey heute mit GOttes
wort/ ſacramenten/ beicht ſitzen/
abſolu-
tion
ſprechen/ kirchhaͤuſern/ ſtuͤhlen/ vor-
bitten/ leich- und hochzeit-predigten ꝛc.
getrieben. Und heiſt doch von allen die-
ſen: So ſpricht der menſch der luͤgner;
dagegen GOtt ſagt: Was verkuͤndigeſt
[Spaltenumbruch] du meine rechte ꝛc. du meineſt doch nur
Jahr
MDC.
biß
MDCC

in allen dingen dich ſelbſt/ und ſucheſt in
allen deinen predigten das deinige/ was
menſchlich/ uñ nicht was Goͤttlich iſt ꝛc.

Dergleichen klagen uͤber alle ſtuͤcke der gemei-
nen religionen uͤberall bey ihm haͤuffig zu finden
ſind. Wobey er im gegentheil ſehr offte ja
durchgehends von den menſchen auff GOtt al-
lein weiſet/ und gleich nach dem titul dieſe erin-
nerung geſetzet hat: Dieſes buch verwirfft
alle irrdiſche menſchen-buͤcher/ und be-
gehret/ nachdem es einmal 2. oder 3.
uͤberleſen worden/ und recht verſtanden
iſt/ auch ſelbſt verworffen zu werden/
auff daß GOtt allein die ehre bleibe.
Eſ.
XLIIX. 17. Pſ. CXVI. Rom. III.
Und im an-
dern theil p. 122. Wiſſe gruͤndlich/ daß ich
dich mit dieſer meiner geringen einfaͤlti-
gen rede nicht von dem haupt-brunnen
oder von dem rechten wege/ noch von der
H. Schrifft auff die
commenta der Vaͤter
oder auch menſchen-gloſſen will gewie-
ſen haben/ vielweniger auff meine oder
eines andern menſchen buͤcher: ſondern
in die einige wahre Bibel/ zu CHriſto/ zu
GOtt dem H. Geiſt/ in dich ſelbſt/ in das
lebendige buch GOttes ꝛc.
Es gedencket
aber Breckling in ſeinem Anti-Calovio p. G. 8.
daß D. Arcularius zu Franckfurt dieſes buch in
einer ſchrifft/ GOttes zeugniß auff erden
genant/ zu wiederlegen verſprochen/ welches
aber mir nicht zu handen gekommen/ dahero
auch hier weiter nichts zu gedencken iſt. Oh-
ne daß ein anderer dieſes mannes lehre von dem
inwendigen wort in allen menſchen eben auch
nach ſeinen hypotheſibus verworffen hat. Vid.
H. Wideburgius de Lumine ſalutif. omnibus
hominibus congenito §. 10.

Das II. Capitel.
Von D. Henrico Cunrado, Julio Sperbern/ und Matthæo Weier.
[Spaltenumbruch]

§. 1.

UM das ende des 16. Seculi und den an-
fang des 17. wurde mit ſeinen ſchriff-
D. Cunra-
di
leben.
ten bekant Henricus Cunrad, der ſich
in ſeinen ſchrifften beyder artzeney Doctorem
und der Goͤttlichen weißheit liebhaber nen-
net; von andern aber wird er auch unter die Leip-
ziger Profeſſores gezehlet/ wie ich in einem alten
manuſcripto Chimico finde. Er erzehlet ſonſt
von ſich ſelbſt in der vorrede ſeiner bekantniß/
daß er ſehr jung in die alchimiam gerathen waͤ-
re/ und ſchon ins 23. jahr (und alſo um das
jahr 1575. mit der alchimie theoreticè und pra-
cticè
umgegangen.) Er haͤtte aber hernach/
davor er GOtt dancket/ den geiſt und gabe des
unterſcheids in dieſer kunſt von GOtt durch be-
ten und arbeiten gnaͤdiglich bekommen/ daß er
das boͤſe und die luͤgen zu verwerffen/ hingegen
das gute und die wahrheit zu behalten gelernet.
Dazumal aber/ nemlich anno 1598. hat er in
Hamburg gewohnet/ wie am ende ſelbigen
buchs p. 439. gedacht wird.

Schriff-
ten.

2. Seine ſchrifften aber ſind folgende: Erſt-
lich ein buch in 8. mit dem titul: Vom Hylea
li
ſchen/ das iſt Primaterialiſchen/ Catholi-
ſchen oder allgemeinen
Chaos, der natur
[Spaltenumbruch] gemeſſenen
Alchimiæ und Alchimiſten
wiederholte verneuerte und wolver-
mehrte natur-gemaͤß
Alchimiſch und
rechtlehrende
Philolophiſche Confeſſio
oder bekaͤntnis. Magdeburg 1598. Her-
nach eines in folio: Amphitheatrum apientiæ
æternæ ſolius veræ Chriſtiano-Cabaliſticum,
nec non Phyſico-Chimicumter triunum Ca-
tholicum; Hanoviæ
1609. Von welchem letz-
teren er in der bekaͤntnis gedencket p. 423. daß
es auch zuvor anno 1602. teutſch heraus ge-
kommen/ und von ihm mit anwendung groſ-
ſer unkoſten/ reiſen/ zeit und muͤhe geſchrieben
ſey. Der editor des lateiniſchen exemplars
Eraſmus Wolfarth erwehnet auch in der vorre-
de/ daß der auctor fruͤhzeitig verſtorben (nem-
lich im 42. jahr ſeines alters) und das werck
ſelbſten unvollkommen hinterlaſſen. Es iſt
aber an dieſem Amphitheatro eine auslegung
der Spruͤchwoͤrter Salomonis angehencket/
welche er auch auffs neue uͤberſetzet/ und nach
ſeinen hypotheſibus von den unterſchiedenen
ſtuffen der weißheit erklaͤret hat. Uber dieſe
ſeine ſchrifften gedencket ſonſt ein ungenanter
noch eines manualis, wie auch eines tractatus
Phyſico-Medici,
der im manuſcripto vorhan-
den ſeyn ſoll.

Vid.
A. K. H. Dritter Theil. B 2
<TEI>
  <text>
    <body>
      <div n="1">
        <div n="2">
          <div n="3">
            <p>
              <pb facs="#f0023" n="11"/>
              <fw place="top" type="header"> <hi rendition="#b">denen Marpurgi&#x017F;chen <hi rendition="#aq">Weigelian</hi>ern und <hi rendition="#aq">Bartholomæo Sclei.</hi></hi> </fw><lb/>
              <cb/>
              <note place="left">Jahr<lb/><hi rendition="#aq">MDC.</hi><lb/>
biß<lb/><hi rendition="#aq">MDCC</hi></note> <hi rendition="#fr">flei&#x017F;che/ wohnet nichts guts/ und der-<lb/>
halben &#x017F;ich allein waget und gru&#x0364;ndet auff<lb/>
das theure verdien&#x017F;t/ leiden und &#x017F;terben<lb/>
CHri&#x017F;ti des Sohns GOttes und auff &#x017F;ei-<lb/>
ne gerechtigkeit/ nicht habende &#x017F;eine ei-<lb/>
gene gerechtigkeit/ die aus dem ge&#x017F;etz i&#x017F;t/<lb/>
&#x017F;ondern die durch den glauben an CHri-<lb/>
&#x017F;tum kommt/ nemlich die gerechtig keit/<lb/>
die aus GOtt i&#x017F;t/ in dem glauben zu er-<lb/>
kennen ihn &#xA75B;c.</hi> <hi rendition="#aq">Phil. III.</hi> <hi rendition="#fr">der i&#x017F;t die&#x017F;er/ den die<lb/>
Schrifft/ der Sohn GOttes/ alle Prophe-<lb/>
ten und Apo&#x017F;tel/ ja GOtt im himmel &#x017F;elb&#x017F;t<lb/>
fu&#x0364;r gerecht &#x017F;cha&#x0364;tzet und ausruffet.</hi> </p><lb/>
            <p>22. Neben&#x017F;t die&#x017F;em &#x017F;einem vortrag aber/ wor-<lb/>
innen er durchgehends auff die <hi rendition="#aq">praxin</hi> eines<lb/>
Chri&#x017F;tlichen lebens gehet/ hat er die gegen-&#x017F;a&#x0364;tze<lb/>
anderer hin und wieder verworffen/ &#x017F;onderlich<lb/>
aber denen damals in Polen bekanten <hi rendition="#aq">Socini-<lb/>
an</hi>ern ern&#x017F;tlich wider&#x017F;prochen/ auch insgemein<lb/>
u&#x0364;ber das gemeine elend unter allen partheyen ge-<lb/>
klaget. Wie er zum exempel im andern theil<lb/><note place="left">Von der<lb/>
Prediger<lb/>
verderb-<lb/>
niß.</note><hi rendition="#aq">p.</hi> 282. &#x017F;etzet: <hi rendition="#fr">GOttes wort kan niemand<lb/>
als GOtt &#x017F;elb&#x017F;t reden/ wenn die Prie&#x017F;ter<lb/>
aus men&#x017F;chen &#x017F;olches ohne Gottes gei&#x017F;t<lb/>
nachaffen/ und wie die papageyen nach-<lb/>
klappen/ das i&#x017F;t nur ein affen&#x017F;piel und<lb/>
Pfaffenwerck. Es &#x017F;ucht nur ein jeder<lb/>
&#x017F;eine &#x017F;ecte und kirchenhauffen groß zu<lb/>
machen/ damit &#x017F;ie nur ihren &#x017F;ack voll be-<lb/>
kommen/ und gnug zu fre&#x017F;&#x017F;en haben.<lb/>
Al&#x017F;o wird die gro&#x0364;&#x017F;te &#x017F;chacherey/</hi> <hi rendition="#aq">&#x017F;imoni</hi>e<lb/><hi rendition="#fr">und</hi> <hi rendition="#aq">marquetender</hi><hi rendition="#fr">ey heute mit GOttes<lb/>
wort/ &#x017F;acramenten/ beicht &#x017F;itzen/</hi> <hi rendition="#aq">ab&#x017F;olu-<lb/>
tion</hi> <hi rendition="#fr">&#x017F;prechen/ kirchha&#x0364;u&#x017F;ern/ &#x017F;tu&#x0364;hlen/ vor-<lb/>
bitten/ leich- und hochzeit-predigten &#xA75B;c.<lb/>
getrieben. Und hei&#x017F;t doch von allen die-<lb/>
&#x017F;en: So &#x017F;pricht der men&#x017F;ch der lu&#x0364;gner;<lb/>
dagegen GOtt &#x017F;agt: Was verku&#x0364;ndige&#x017F;t<lb/><cb/>
du meine rechte &#xA75B;c. du meine&#x017F;t doch nur</hi><note place="right">Jahr<lb/><hi rendition="#aq">MDC.</hi><lb/>
biß<lb/><hi rendition="#aq">MDCC</hi></note><lb/><hi rendition="#fr">in allen dingen dich &#x017F;elb&#x017F;t/ und &#x017F;uche&#x017F;t in<lb/>
allen deinen predigten das deinige/ was<lb/>
men&#x017F;chlich/ un&#x0303; nicht was Go&#x0364;ttlich i&#x017F;t &#xA75B;c.</hi><lb/>
Dergleichen klagen u&#x0364;ber alle &#x017F;tu&#x0364;cke der gemei-<lb/>
nen religionen u&#x0364;berall bey ihm ha&#x0364;uffig zu finden<lb/>
&#x017F;ind. Wobey er im gegentheil &#x017F;ehr offte ja<lb/>
durchgehends von den men&#x017F;chen auff GOtt al-<lb/>
lein wei&#x017F;et/ und gleich nach dem titul die&#x017F;e erin-<lb/>
nerung ge&#x017F;etzet hat: <hi rendition="#fr">Die&#x017F;es buch verwirfft<lb/>
alle irrdi&#x017F;che men&#x017F;chen-bu&#x0364;cher/ und be-<lb/>
gehret/ nachdem es einmal 2. oder 3.<lb/>
u&#x0364;berle&#x017F;en worden/ und recht ver&#x017F;tanden<lb/>
i&#x017F;t/ auch &#x017F;elb&#x017F;t verworffen zu werden/<lb/>
auff daß GOtt allein die ehre bleibe.</hi> <hi rendition="#aq">E&#x017F;.<lb/>
XLIIX. 17. P&#x017F;. CXVI. Rom. III.</hi> Und im an-<lb/>
dern theil <hi rendition="#aq">p.</hi> 122. <hi rendition="#fr">Wi&#x017F;&#x017F;e gru&#x0364;ndlich/ daß ich<lb/>
dich mit die&#x017F;er meiner geringen einfa&#x0364;lti-<lb/>
gen rede nicht von dem haupt-brunnen<lb/>
oder von dem rechten wege/ noch von der<lb/>
H. Schrifft auff die</hi> <hi rendition="#aq">commenta</hi> <hi rendition="#fr">der Va&#x0364;ter<lb/>
oder auch men&#x017F;chen-glo&#x017F;&#x017F;en will gewie-<lb/>
&#x017F;en haben/ vielweniger auff meine oder<lb/>
eines andern men&#x017F;chen bu&#x0364;cher: &#x017F;ondern<lb/>
in die einige wahre Bibel/ zu CHri&#x017F;to/ zu<lb/>
GOtt dem H. Gei&#x017F;t/ in dich &#x017F;elb&#x017F;t/ in das<lb/>
lebendige buch GOttes &#xA75B;c.</hi> Es gedencket<lb/>
aber Breckling in &#x017F;einem <hi rendition="#aq">Anti-Calovio p.</hi> G. 8.<lb/>
daß <hi rendition="#aq">D. Arcularius</hi> zu Franckfurt die&#x017F;es buch in<lb/>
einer &#x017F;chrifft/ <hi rendition="#fr">GOttes zeugniß auff erden</hi><lb/>
genant/ zu wiederlegen ver&#x017F;prochen/ welches<lb/>
aber mir nicht zu handen gekommen/ dahero<lb/>
auch hier weiter nichts zu gedencken i&#x017F;t. Oh-<lb/>
ne daß ein anderer die&#x017F;es mannes lehre von dem<lb/>
inwendigen wort in allen men&#x017F;chen eben auch<lb/>
nach &#x017F;einen <hi rendition="#aq">hypothe&#x017F;ibus</hi> verworffen hat. <hi rendition="#aq">Vid.<lb/>
H. Wideburgius de Lumine &#x017F;alutif. omnibus<lb/>
hominibus congenito §. 10.</hi></p>
          </div>
        </div><lb/>
        <div n="2">
          <head> <hi rendition="#b">Das <hi rendition="#aq">II.</hi> Capitel.<lb/>
Von <hi rendition="#aq">D. Henrico Cunrado, Julio</hi> Sperbern/ und <hi rendition="#aq">Matthæo</hi> Weier.</hi> </head><lb/>
          <cb/>
          <p> <hi rendition="#c">§. 1.</hi> </p><lb/>
          <p><hi rendition="#in">U</hi>M das ende des 16. <hi rendition="#aq">Seculi</hi> und den an-<lb/>
fang des 17. wurde mit &#x017F;einen &#x017F;chriff-<lb/><note place="left"><hi rendition="#aq">D. Cunra-<lb/>
di</hi> leben.</note>ten bekant <hi rendition="#aq">Henricus Cunrad,</hi> der &#x017F;ich<lb/>
in &#x017F;einen &#x017F;chrifften beyder artzeney <hi rendition="#aq">Doctorem</hi><lb/>
und der Go&#x0364;ttlichen weißheit liebhaber nen-<lb/>
net; von andern aber wird er auch unter die Leip-<lb/>
ziger <hi rendition="#aq">Profe&#x017F;&#x017F;ores</hi> gezehlet/ wie ich in einem alten<lb/><hi rendition="#aq">manu&#x017F;cripto Chimico</hi> finde. Er erzehlet &#x017F;on&#x017F;t<lb/>
von &#x017F;ich &#x017F;elb&#x017F;t in der vorrede &#x017F;einer bekantniß/<lb/>
daß er &#x017F;ehr jung in die <hi rendition="#aq">alchimiam</hi> gerathen wa&#x0364;-<lb/>
re/ und &#x017F;chon ins 23. jahr (und al&#x017F;o um das<lb/>
jahr 1575. mit der <hi rendition="#aq">alchimie theoreticè</hi> und <hi rendition="#aq">pra-<lb/>
cticè</hi> umgegangen.) Er ha&#x0364;tte aber hernach/<lb/>
davor er GOtt dancket/ den gei&#x017F;t und gabe des<lb/>
unter&#x017F;cheids in die&#x017F;er kun&#x017F;t von GOtt durch be-<lb/>
ten und arbeiten gna&#x0364;diglich bekommen/ daß er<lb/>
das bo&#x0364;&#x017F;e und die lu&#x0364;gen zu verwerffen/ hingegen<lb/>
das gute und die wahrheit zu behalten gelernet.<lb/>
Dazumal aber/ nemlich <hi rendition="#aq">anno</hi> 1598. hat er in<lb/>
Hamburg gewohnet/ wie am ende &#x017F;elbigen<lb/>
buchs <hi rendition="#aq">p.</hi> 439. gedacht wird.</p><lb/>
          <note place="left">Schriff-<lb/>
ten.</note>
          <p>2. Seine &#x017F;chrifften aber &#x017F;ind folgende: Er&#x017F;t-<lb/>
lich ein buch in 8. mit dem <hi rendition="#aq">titul:</hi> <hi rendition="#fr">Vom</hi> <hi rendition="#aq">Hylea<lb/>
li</hi><hi rendition="#fr">&#x017F;chen/ das i&#x017F;t</hi> <hi rendition="#aq">Primateriali</hi><hi rendition="#fr">&#x017F;chen/ Catholi-<lb/>
&#x017F;chen oder allgemeinen</hi> <hi rendition="#aq">Chaos,</hi> <hi rendition="#fr">der natur<lb/><cb/>
geme&#x017F;&#x017F;enen</hi> <hi rendition="#aq">Alchimiæ</hi> <hi rendition="#fr">und</hi> <hi rendition="#aq">Alchimi&#x017F;t</hi><hi rendition="#fr">en<lb/>
wiederholte verneuerte und wolver-<lb/>
mehrte natur-gema&#x0364;ß</hi> <hi rendition="#aq">Alchimi</hi><hi rendition="#fr">&#x017F;ch und<lb/>
rechtlehrende</hi> <hi rendition="#aq">Philolophi</hi><hi rendition="#fr">&#x017F;che</hi> <hi rendition="#aq">Confe&#x017F;&#x017F;io</hi><lb/><hi rendition="#fr">oder beka&#x0364;ntnis.</hi> Magdeburg 1598. Her-<lb/>
nach eines in <hi rendition="#aq">folio: Amphitheatrum apientiæ<lb/>
æternæ &#x017F;olius veræ Chri&#x017F;tiano-Cabali&#x017F;ticum,<lb/>
nec non Phy&#x017F;ico-Chimicumter triunum Ca-<lb/>
tholicum; Hanoviæ</hi> 1609. Von welchem letz-<lb/>
teren er in der beka&#x0364;ntnis gedencket <hi rendition="#aq">p.</hi> 423. daß<lb/>
es auch zuvor <hi rendition="#aq">anno</hi> 1602. teut&#x017F;ch heraus ge-<lb/>
kommen/ und von ihm mit anwendung gro&#x017F;-<lb/>
&#x017F;er unko&#x017F;ten/ rei&#x017F;en/ zeit und mu&#x0364;he ge&#x017F;chrieben<lb/>
&#x017F;ey. Der <hi rendition="#aq">editor</hi> des lateini&#x017F;chen <hi rendition="#aq">exemplar</hi>s<lb/><hi rendition="#aq">Era&#x017F;mus Wolfarth</hi> erwehnet auch in der vorre-<lb/>
de/ daß der <hi rendition="#aq">auctor</hi> fru&#x0364;hzeitig ver&#x017F;torben (nem-<lb/>
lich im 42. jahr &#x017F;eines alters) und das werck<lb/>
&#x017F;elb&#x017F;ten unvollkommen hinterla&#x017F;&#x017F;en. Es i&#x017F;t<lb/>
aber an die&#x017F;em <hi rendition="#aq">Amphitheatro</hi> eine auslegung<lb/>
der Spru&#x0364;chwo&#x0364;rter Salomonis angehencket/<lb/>
welche er auch auffs neue u&#x0364;ber&#x017F;etzet/ und nach<lb/>
&#x017F;einen <hi rendition="#aq">hypothe&#x017F;ibus</hi> von den unter&#x017F;chiedenen<lb/>
&#x017F;tuffen der weißheit erkla&#x0364;ret hat. Uber die&#x017F;e<lb/>
&#x017F;eine &#x017F;chrifften gedencket &#x017F;on&#x017F;t ein ungenanter<lb/>
noch eines <hi rendition="#aq">manualis,</hi> wie auch eines <hi rendition="#aq">tractatus<lb/>
Phy&#x017F;ico-Medici,</hi> der im <hi rendition="#aq">manu&#x017F;cripto</hi> vorhan-<lb/>
den &#x017F;eyn &#x017F;oll.</p><lb/>
          <fw place="bottom" type="sig"><hi rendition="#fr">A. K. H. Dritter Theil.</hi> B 2</fw>
          <fw place="bottom" type="catch"> <hi rendition="#aq">Vid.</hi> </fw><lb/>
        </div>
      </div>
    </body>
  </text>
</TEI>
[11/0023] denen Marpurgiſchen Weigelianern und Bartholomæo Sclei. fleiſche/ wohnet nichts guts/ und der- halben ſich allein waget und gruͤndet auff das theure verdienſt/ leiden und ſterben CHriſti des Sohns GOttes und auff ſei- ne gerechtigkeit/ nicht habende ſeine ei- gene gerechtigkeit/ die aus dem geſetz iſt/ ſondern die durch den glauben an CHri- ſtum kommt/ nemlich die gerechtig keit/ die aus GOtt iſt/ in dem glauben zu er- kennen ihn ꝛc. Phil. III. der iſt dieſer/ den die Schrifft/ der Sohn GOttes/ alle Prophe- ten und Apoſtel/ ja GOtt im himmel ſelbſt fuͤr gerecht ſchaͤtzet und ausruffet. Jahr MDC. biß MDCC 22. Nebenſt dieſem ſeinem vortrag aber/ wor- innen er durchgehends auff die praxin eines Chriſtlichen lebens gehet/ hat er die gegen-ſaͤtze anderer hin und wieder verworffen/ ſonderlich aber denen damals in Polen bekanten Socini- anern ernſtlich widerſprochen/ auch insgemein uͤber das gemeine elend unter allen partheyen ge- klaget. Wie er zum exempel im andern theil p. 282. ſetzet: GOttes wort kan niemand als GOtt ſelbſt reden/ wenn die Prieſter aus menſchen ſolches ohne Gottes geiſt nachaffen/ und wie die papageyen nach- klappen/ das iſt nur ein affenſpiel und Pfaffenwerck. Es ſucht nur ein jeder ſeine ſecte und kirchenhauffen groß zu machen/ damit ſie nur ihren ſack voll be- kommen/ und gnug zu freſſen haben. Alſo wird die groͤſte ſchacherey/ ſimonie und marquetenderey heute mit GOttes wort/ ſacramenten/ beicht ſitzen/ abſolu- tion ſprechen/ kirchhaͤuſern/ ſtuͤhlen/ vor- bitten/ leich- und hochzeit-predigten ꝛc. getrieben. Und heiſt doch von allen die- ſen: So ſpricht der menſch der luͤgner; dagegen GOtt ſagt: Was verkuͤndigeſt du meine rechte ꝛc. du meineſt doch nur in allen dingen dich ſelbſt/ und ſucheſt in allen deinen predigten das deinige/ was menſchlich/ uñ nicht was Goͤttlich iſt ꝛc. Dergleichen klagen uͤber alle ſtuͤcke der gemei- nen religionen uͤberall bey ihm haͤuffig zu finden ſind. Wobey er im gegentheil ſehr offte ja durchgehends von den menſchen auff GOtt al- lein weiſet/ und gleich nach dem titul dieſe erin- nerung geſetzet hat: Dieſes buch verwirfft alle irrdiſche menſchen-buͤcher/ und be- gehret/ nachdem es einmal 2. oder 3. uͤberleſen worden/ und recht verſtanden iſt/ auch ſelbſt verworffen zu werden/ auff daß GOtt allein die ehre bleibe. Eſ. XLIIX. 17. Pſ. CXVI. Rom. III. Und im an- dern theil p. 122. Wiſſe gruͤndlich/ daß ich dich mit dieſer meiner geringen einfaͤlti- gen rede nicht von dem haupt-brunnen oder von dem rechten wege/ noch von der H. Schrifft auff die commenta der Vaͤter oder auch menſchen-gloſſen will gewie- ſen haben/ vielweniger auff meine oder eines andern menſchen buͤcher: ſondern in die einige wahre Bibel/ zu CHriſto/ zu GOtt dem H. Geiſt/ in dich ſelbſt/ in das lebendige buch GOttes ꝛc. Es gedencket aber Breckling in ſeinem Anti-Calovio p. G. 8. daß D. Arcularius zu Franckfurt dieſes buch in einer ſchrifft/ GOttes zeugniß auff erden genant/ zu wiederlegen verſprochen/ welches aber mir nicht zu handen gekommen/ dahero auch hier weiter nichts zu gedencken iſt. Oh- ne daß ein anderer dieſes mannes lehre von dem inwendigen wort in allen menſchen eben auch nach ſeinen hypotheſibus verworffen hat. Vid. H. Wideburgius de Lumine ſalutif. omnibus hominibus congenito §. 10. Von der Prediger verderb- niß. Jahr MDC. biß MDCC Das II. Capitel. Von D. Henrico Cunrado, Julio Sperbern/ und Matthæo Weier. §. 1. UM das ende des 16. Seculi und den an- fang des 17. wurde mit ſeinen ſchriff- ten bekant Henricus Cunrad, der ſich in ſeinen ſchrifften beyder artzeney Doctorem und der Goͤttlichen weißheit liebhaber nen- net; von andern aber wird er auch unter die Leip- ziger Profeſſores gezehlet/ wie ich in einem alten manuſcripto Chimico finde. Er erzehlet ſonſt von ſich ſelbſt in der vorrede ſeiner bekantniß/ daß er ſehr jung in die alchimiam gerathen waͤ- re/ und ſchon ins 23. jahr (und alſo um das jahr 1575. mit der alchimie theoreticè und pra- cticè umgegangen.) Er haͤtte aber hernach/ davor er GOtt dancket/ den geiſt und gabe des unterſcheids in dieſer kunſt von GOtt durch be- ten und arbeiten gnaͤdiglich bekommen/ daß er das boͤſe und die luͤgen zu verwerffen/ hingegen das gute und die wahrheit zu behalten gelernet. Dazumal aber/ nemlich anno 1598. hat er in Hamburg gewohnet/ wie am ende ſelbigen buchs p. 439. gedacht wird. D. Cunra- di leben. 2. Seine ſchrifften aber ſind folgende: Erſt- lich ein buch in 8. mit dem titul: Vom Hylea liſchen/ das iſt Primaterialiſchen/ Catholi- ſchen oder allgemeinen Chaos, der natur gemeſſenen Alchimiæ und Alchimiſten wiederholte verneuerte und wolver- mehrte natur-gemaͤß Alchimiſch und rechtlehrende Philolophiſche Confeſſio oder bekaͤntnis. Magdeburg 1598. Her- nach eines in folio: Amphitheatrum apientiæ æternæ ſolius veræ Chriſtiano-Cabaliſticum, nec non Phyſico-Chimicumter triunum Ca- tholicum; Hanoviæ 1609. Von welchem letz- teren er in der bekaͤntnis gedencket p. 423. daß es auch zuvor anno 1602. teutſch heraus ge- kommen/ und von ihm mit anwendung groſ- ſer unkoſten/ reiſen/ zeit und muͤhe geſchrieben ſey. Der editor des lateiniſchen exemplars Eraſmus Wolfarth erwehnet auch in der vorre- de/ daß der auctor fruͤhzeitig verſtorben (nem- lich im 42. jahr ſeines alters) und das werck ſelbſten unvollkommen hinterlaſſen. Es iſt aber an dieſem Amphitheatro eine auslegung der Spruͤchwoͤrter Salomonis angehencket/ welche er auch auffs neue uͤberſetzet/ und nach ſeinen hypotheſibus von den unterſchiedenen ſtuffen der weißheit erklaͤret hat. Uber dieſe ſeine ſchrifften gedencket ſonſt ein ungenanter noch eines manualis, wie auch eines tractatus Phyſico-Medici, der im manuſcripto vorhan- den ſeyn ſoll. Vid. A. K. H. Dritter Theil. B 2

Suche im Werk

Hilfe

Informationen zum Werk

Download dieses Werks

XML (TEI P5) · HTML · Text
TCF (text annotation layer)
TCF (tokenisiert, serialisiert, lemmatisiert, normalisiert)
XML (TEI P5 inkl. att.linguistic)

Metadaten zum Werk

TEI-Header · CMDI · Dublin Core

Ansichten dieser Seite

Voyant Tools ?

Language Resource Switchboard?

Feedback

Sie haben einen Fehler gefunden? Dann können Sie diesen über unsere Qualitätssicherungsplattform DTAQ melden.

Kommentar zur DTA-Ausgabe

Dieses Werk wurde gemäß den DTA-Transkriptionsrichtlinien im Double-Keying-Verfahren von Nicht-Muttersprachlern erfasst und in XML/TEI P5 nach DTA-Basisformat kodiert.




Ansicht auf Standard zurückstellen

URL zu diesem Werk: http://www.deutschestextarchiv.de/arnold_ketzerhistorie02_1700
URL zu dieser Seite: http://www.deutschestextarchiv.de/arnold_ketzerhistorie02_1700/23
Zitationshilfe: Arnold, Gottfried: Unpartheyische Kirchen- und Ketzer-Historie. Bd. 2 (T. 3/4). Frankfurt (Main), 1700, S. 11. In: Deutsches Textarchiv <http://www.deutschestextarchiv.de/arnold_ketzerhistorie02_1700/23>, abgerufen am 28.09.2020.